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Mit Jonas John in die ABL!

  • Veröffentlicht am Montag, 18. Juni 2018 11:40

Der erste wichtige Kader-Baustein der Vienna D.C. Timberwolves für die ADMIRAL Basketball Bundesliga steht: Jonas John bleibt den Donaustädtern treu und wird damit in seine neunte Saison als Wolf gehen.

Der 18-Jährige begeisterte im abgelaufenen Spieljahr mit unbändiger Energie und Spielwitz. Der Shooting Guard war im Grunddurchgang sogar Topscorer des späteren 2BL-Meisters und kam schließlich auf 10,7 Punkte pro Spiel - bei tollen Quoten (56% 2er, 42% 3er, 81% Freiwürfe).

Jonas, einer der Vorzeige-Athleten der Timberwolves Basketball Akademie, führte darüber hinaus das mU19-Team der Wölfe zum zweiten Mal in Folge als Final-Four-MVP zum österreichischen Meistertitel.

Nächster Schritt in der Entwicklung

Kein Wunder, dass der vielfache Nachwuchs-Nationalspieler auch bei anderen ABL-Teams aus der Umgebung Begehrlichkeiten weckte. Dennoch fiel es ihm leicht, bei den Wolves zu verlängern.

"Wir haben unser großes Ziel ABL-Aufstieg gemeinsam erreicht und für mich war es die logische Entscheidung, gemeinsam mit den Timberwolves den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu gehen. Ich freue mich darauf, Runde für Runde gegen starke Competition anzutreten. Wir wollen zeigen, dass wir auf ABL-Niveau mithalten können", meint der Youngster.

Gegenseitiges Vertrauen macht sich bezahlt

Für Head Coach Hubert Schmidt war der Verbleib des Guards eine der Prioritäten in der Kaderplanung: "Jonas hat sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt entwickelt, bis hin zu einem Schlüsselspieler in der Aufstiegsmannschaft. Das gegenseitige Vertrauen hat sich für beide Seiten voll bezahlt gemacht und ich freue mich, dass wir die Herausforderung ABL gemeinsam in Angriff nehmen."

"Jonas ist ein harter Arbeiter und Vorzeigespieler des Timberwolves-Modells. Seine Einstellung und seine bisherige Entwicklung innerhalb des Vereins machen ihn zu einem echten Vorbild für unsere Nachwuchsathleten", lobt General Manager Aldin Saracevic.

Stefan Grassegger zurück im Rudel!

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 14. Juni 2018 09:58

Während bei den Vienna D.C. Timberwolves hinter den Kulissen eifrig daran gearbeitet wird, die Infrastruktur-Auflagen der ADMIRAL Basketball Bundesliga zu erfüllen, befinden sich die Personalgespräche bereits in fortgeschrittenem Stadium.

In den nächsten Tagen werden wir über erste Vertragsverlängerungen auf dem Spielersektor berichten, beginnen wollen wir aber mit Neuigkeiten auf der Coaching-Seite.

Die Timberwolves freuen sich, dass Stefan Grassegger trotz Angeboten aus In- und Ausland ins Wolfsrudel zurückkehrt! Der 28-Jährige wird Head Coach Hubert Schmidt - wie weiterhin auch Robert Langer - als Assistant Coach des Bundesligateams zur Seite stehen, das mU19-Team als Head Coach betreuen und als Bindeglied zwischen ABL und Nachwuchs weitere Aufgaben übernehmen.

Freude über Heimkehr

Grassegger war bereits von 2010 bis 2016 Teil der Wolves und gewann als Assistant Coach 2015 den 2BL-Titel sowie 2014 den Vizemeistertitel.

2016/17 wechselte der gebürtige Oberösterreicher als Co- und mU19-Trainer nach Traiskirchen, in der vergangenen Saison trat er neben seiner Tätigkeit als Assistant Coach des Herren-Nationalteams etwas kürzer, um sich intensiver seinem Studium zu widmen.

"Ich freue mich, nach meinem Sabbatical wieder in die ABL zurückkehren zu können. Dass dies im Zuge einer Heimkehr zu dem Verein, dem ich viel zu verdanken habe, geschieht, ist natürlich besonders schön. Ich kann es kaum erwarten, das Erstligateam bestmöglich zu unterstützen und mit den Jungwölfen der U19 zu arbeiten", meint Grassegger voller Tatendrang.

Hohe Qualität sichergestellt

Robert Langer hat sich in der vergangenen Saison mit seiner Erfahrung bestens eingebracht und konnte auch für die erste Liga gewonnen werden.

"Die Arbeit mit dem Team und Hubert Schmidt in der abgelaufenen Saison hat mir nicht nur sehr viel Freude bereitet, sondern war auch sehr erfolgreich. Ich bin froh, dass wir die Zusammenarbeit fortsetzen und denke, dass wir durch die Einbindung von Stefan Grassegger trotz der steigenden Anforderungen in der ABL die Qualität in der Betreuung der Mannschaft und der einzelnen Spieler noch steigern können", sagt der 45-Jährige.

Naturgemäßig happy ist Head Coach und ABL-Verantwortlicher Hubert Schmidt mit seinem Staff: "Die Variante mit Stefan und Robert für den Fall eines Aufstiegs hatten wir schon lange im Hinterkopf und ich bin glücklich darüber, dass diese Ideal-Lösung nun tatsächlich Realität geworden ist. Ich habe mit beiden Kollegen beste Erfahrungen gemacht und blicke der neuen Saison voller Vorfreude entgegen."

General Manager Aldin Saracevic meint: "Mit der Heimholung von Stefan Grassegger und der Weiterverpflichtung von Robert Langer und Hubert Schmidt stellen wir ein sehr hohes Niveau in der Betreuung des ABL-Teams und der angehenden ABL-Spieler sicher."

2BL: Eurobasket-Awards für Timberwolves

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Mai 2018 09:01

Bei der Vergabe der "Eurobasket.com All-Austrian 2. Bundesliga Awards 2018" räumten die Vienna D.C. Timberwolves groß ab.

Finals-MVP Marko Kolaric wurde wie schon im Vorjahr - damals noch als Villacher - als "Player of the Year" ausgezeichnet. Als Konsequenz ist unser Big Man auch "Center of the Year" und "Import Player of the Year".

Mit Petar Cosic steht zudem ein weiterer Wolf im "1st Team" und im "All-Imports Team" der Saison.

Wolves-Coach Hubert Schmidt erhält zum zweiten Mal nach 2015 den "Coach of the Year"-Award.

Die starken Mannschaftsleistungen des Meisters schlagen sich in den "Honorable Mentions" nieder: Mit Peter Hofbauer, Nemanja Nikolic, David Geisler, Philipp D'Angelo, Jonas John und Laurence Müller werden gleich sechs Wölfe erwähnt!

Herzliche Gratulation!

Die Auszeichnungen im Überblick.

Timberwolves erhalten Lizenz mit Auflagen

  • Veröffentlicht am Freitag, 01. Juni 2018 20:51

Die Vienna D.C. Timberwolves erhalten wie erwartet die Lizenz für die ABL mit Auflagen! Über den Sommer müssen mit Unterstützung von ASKÖ WAT Wien einige Adaptierungen in der Halle vorgenommen werden, dann steht Erstliga-Basketball im T-Mobile Dome nichts mehr im Wege!

Der Pressetext im Wortlaut:

Der Lizenzausschuss der ADMIRAL Basketball Bundesliga hat nach Prüfung und Evaluierung der eingereichten Unterlagen neun Vereinen für die Saison 2018/19 eine Zulassung erteilt. Die meisten Vereine bekamen die Lizenz ohne Auflagen. Den beiden Wiener Klubs BC Hallmann Vienna und Aufsteiger Vienna D.C. Timberwolves wurden Auflagen betreffend der Infrastruktur in der Spielstätten erteilt. Den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers wurde die Spielgenehmigung in erster Instanz nicht erteilt. Alle drei genannten Vereine haben die Möglichkeit binnen sieben Tagen Einspruch gegen diese Entscheidung zu erheben.

Für die Saison 2018/19 in der ADMIRAL Basketball Bundesliga haben somit neun von zehn Vereinen in erster Instanz eine Lizenz bekommen. Den Raiffeisen Fürstenfeld Panthers wurde, aufgrund des fehlenden Nachweises der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Mindestbudget von Euro 350.000,--) und diversen weiteren Versäumnissen, vorerst keine Spielgenehmigung erteilt. Die beiden ABL-Vereine aus Wien wurden erstinstanzlich mit Auflagen betreffend der Halleninfrastruktur belegt, haben die Lizenz aber erhalten. Der BC Hallmann Vienna muss, um einen reibungslosen Ablauf von TV-Live-Spielen zu garantieren, die Lichtanlage in der Spielhalle instand setzen. Aufsteiger Vienna D.C. Timberwolves muss sicherstellen, dass der T-Mobile Dome gemäß der ABL-Hallenrichtlinien adaptiert und eine Spielübertragung von Sky Sport Austria ohne Einschränkungen durchgeführt werden kann. Beiden Vereinen wurde bis zum 31. August 2018 Zeit eingeräumt, diese Vorkehrungen zu treffen.

Aufgrund der Ergebnisse des Schiedsverfahrens mit dem UBSC Raiffeisen Graz, wurde seitens des Lizenzausschusses keine Reglementierung betreffend der Anzahl an ausländischen Spielern vorgenommen.

Alle drei genannten Vereine, die nicht oder nur mit Auflagen die Lizenz bekommen haben, haben die Möglichkeit, binnen sieben Tagen einen Einspruch gegen diese Entscheidung einzulegen. Der Einspruchssenat muss dann binnen 14 Tagen, und nach erfolgter mündlicher Verhandlung, eine endgültige Entscheidung treffen.

Folgende Vereine haben die Lizenz ohne jeglichen Auflagen erhalten: ece bulls Kapfenberg, Arkadia Traiskirchen Lions, Swans Gmunden, Raiffeisen Flyers Wels, Klosterneuburg Dukes, Oberwart Gunners, UBSC Raiffeisen Graz.

Rückblick auf eine traumhafte Saison

  • Veröffentlicht am Montag, 30. April 2018 22:44

Vor der Saison 2017/18 sind die Vienna D.C. Timberwolves mit dem Ziel angetreten, den Aufstieg in die ADMIRAL Basketball Bundesliga zu schaffen. Sportlich wurde dieses Ziel erreicht, nun gilt es noch den Lizenzierungsprozess erfolgreich zu absolvieren.

Was die Wölfe heuer in der ZWEITEN Basketball Bundesliga und im Basketball-Cup auf das Parkett gebracht haben, wird jedenfalls in die Geschichte des Klubs eingehen. Der am Sonntag errungene dritte Meistertitel nach 2010 und 2015 war die würdige Krönung einer unglaublichen Saison.

Dominant in der 2BL, beeindruckend auch im Cup

Von 30 Spielen in Grunddurchgang und Playoffs gingen nur vier verloren. Kein einziges Mal lagen die Wolves nach 40 Minuten mit mehr als zwei Punkten zurück.

Auf die beiden Niederlagen in den Playoffs reagierte das Team jeweils mit fulminanten Siegen.

Im Cup wurde Erstliga-Team Oberwart aus dem Bewerb geworfen und selbst gegen den ABL-Dritten Gmunden waren die Wolves im Viertelfinale trotz zahlreichen Ausfällen ganz nahe an der Sensation. Schon in der Preseason hatte man das Potenzial unseres Teams beim klaren Erfolg gegen ABL-Dominator Kapfenberg (wenn auch ohne einige Stammkräfte) erkennen können.

- - - BILDER zum 3. Finale und zur Siegerehrung - - -

Nicht planbare Dynamik

Noch einmal wollen wir die beispiellose Ausgeglichenheit im Kader hervorheben: Gleich neun Spieler erzielten in den 2BL-Spielen durchschnittlich zwischen 8,7 und 12,2 Punkten. Topscorer Nemanja Nikolic ist nur die Nummer 25 in der Bestenliste der Liga!

Head Coach Hubert Schmidt meint: „Ich kann mich nur wiederholen: Bereits früh in der Saison haben wir gespürt, dass sich heuer etwas ganz Spezielles entwickelt. Das Team hat von Beginn an prächtig harmoniert und sich auch menschlich top verstanden. So etwas kann man nicht planen, auch wenn wir natürlich versucht haben, uns gezielt zu verstärken.“

Neuzugänge schlugen voll ein

„Ein bisschen“ bei dieser Entwicklung geholfen hat zweifelsohne die Verpflichtung von Marko Kolaric, der sich zum zweiten Mal in Folge den Finals-MVP-Titel gesichert hat. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch abseits des Feldes war unser Big Man mit seinem Dauerlächeln ein ungemein stabilisierender Faktor.

Auch der zweite Neuling Laurence Müller hat sehr viel zu einem positiven Mannschaftsklima beigetragen und war ebenso schnell gar nicht mehr als „Neuer“ zu identifizieren. Athletik und Energie unseres Backup-Point-Guards haben dem Team viel Leben eingehaucht.

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Großartige Steigerung der Stützen

Die fantastischen Leistungen der Mannschaft wären aber nicht möglich gewesen, hätten nicht auch die Stammkräfte teils große Schritte nach vorne gemacht. Pero Cosic hat die vor der Saison gestellte Herausforderung, sich als bester Point Guard der Liga zu beweisen, eindrucksvoll bestanden.

Nemanja Nikolic hat heuer eine tolle Balance zwischen Nützen seiner individuellen Fähigkeiten und Team-Basketball gefunden und im Cup sowie im Duell mit Nationalspieler Sebastian Koch gezeigt, dass er den Vergleich mit ABL-Spielern nicht zu scheuen braucht.

„Oldies“ beeindruckten

Respekt zollen muss man vor allem zwei Routiniers: „Oldboy“ David Geisler ist mit nunmehr vier Titeln alleiniger 2BL-Rekordmeister und hat 37-jährig nach seiner schweren Verletzung alle 33 Saisonspiele absolviert!

Vince Polakovic, langjähriger Topscorer der Timberwolves, hat in dieser Saison seine Rolle von der Bank ohne Hadern angenommen und sie trotz der Belastung mit Beruf, Pendeln und Baby sensationell ausgefüllt. Nicht zu Unrecht nennt sich Vinco „Best Tenth Man of the League.“

Pippo D’Angelo hat seine Kapitänsrolle mit viel Engagement erfüllt und gezeigt, was für ein vielseitiger Basketballer er ist – gerade, weil er heuer nicht vom Wurfglück gesegnet war.

Eigengewächse übertrafen Erwartungen

Besonders stolz ist das Wolfsrudel auf die Entwicklung seiner Eigenbauspieler.

Jonas John hat bewiesen, dass er ein „Player“ ist, nie weniger als hundert Prozent geben kann und Spiele auf diesem hohen Level allein durch seine unbändige Energie beeinflusst. Im Grunddurchgang war der 18-Jährige sogar Topscorer der Mannschaft.

Pezi Hofbauer hat sich als einer der besten Shooter des Landes etabliert und die Dreier aus der Ecke mit einer Sicherheit wie andere bei Korblegern verwandelt. Als erster Heeressportler im violetten Dress konnte der Brucker quasi ins Profi-Leben hineinschnuppern.

Jakob Mayerl ließ sich von erneutem Verletzungspech nicht beirren und konnte sich auch nach monatelanger Pause sofort wieder nahtlos in die Starting Five einfügen und das Team defensiv auf ein neues Niveau heben.

Das Vertrauen, den verlockenden Rufen aus der ABL zu widerstehen und den Timberwolves treu zu bleiben, hat sich für die Youngsters ebenso voll bezahlt gemacht wie umgekehrt das Vertrauen der Coaches in sie.

Kadertiefe macht sich bezahlt

Vorbildlich haben auch unsere „Rollenspieler“ ihre Aufgaben erfüllt. Max Pelz, der leider lange ausfällt, und Andreas Werle haben bei einigen umkämpften Siegen wichtige Minuten beigetragen.

Marko Goranovic, Sam Ringhofer und Mark Laurencik bekamen aufgrund der Tiefe im Kader nicht viel Einsatzzeit, haben aber ihr Talent bewiesen und mit starken Leistungen im Training gewährleistet, dass das Trainingsniveau der Wölfe wohl klar das höchste der Liga war.

David Rados erlitt leider schon vor Saisonbeginn eine schwere Verletzung. Wir sind zuversichtlich, dass er im Herbst in der ABL wieder voll durchstarten kann.

Engagement von vielen Seiten

Einen Schritt nach vorne konnten wir auch in der Führung des Teams machen. Head Coach Hubert Schmidt freute sich über Routine und Abgeklärtheit, die Assistant Coach Robert Langer einbrachte.

Physio Lisa Schweinberger, Athletiktrainer Jonny Weissenbacher und Mental Coach Mario Schuster stellten – eingebettet in das stimmige Gesamtkonzept unter der sportlichen Leitung von Aldin Saracevic - eine hervorragende Rundumbetreuung sicher.

Einen großen Teil zum Gelingen des Gesamtprojekts trugen auch das Organisationsteam, die Gestalter des Spieltags und vor allem die vielen freiwilligen Helfer bei. Ein riesiges Dankeschön!

Toller Fan-Support

Vollmundig wollten Gäste-Teams so manches Spiel im T-Mobile Dome zu einem „Heimspiel“ ihres Vereins machen, doch die Timberwolves sind stolz auf und dankbar für die großartige Fan-Unterstützung!

Der Fanbus nach Güssing, die Cup-Heimspiele sowie das Feiern des Titels mit unseren Fans in der Heimhalle werden in wunderschöner Erinnerung bleiben.

Teamspirit über die Mannschaftsgrenze hinaus

Präsident Wolfgang Horak ist stolz: „In dieser Saison haben wir alles sehr gut geplant und noch besser umgesetzt, der Teamspirit war weit über die Mannschaftsgrenze hinaus enorm. Im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren, blieben wir heuer zumindest weitgehend vom Verletzungspech verschont, hatten also auch das nötige Glück. Sportlich ist uns infolgedessen alles gelungen. Nun packen wir die nächsten Themen an.“

Wie heißt es so schön: „Nach der Saison ist vor der Saison!“