Schnuppertraining

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2BL: Saisonende mit erhobenem Haupt

  • Veröffentlicht am Freitag, 14. April 2017 21:58

Die Vienna D.C. Timberwolves müssen sich am Freitag vor 400 Fans im Wolves Dome im zweiten Viertelfinalspiel der ZWEITEN Basketball Bundesliga den Mattersburg Rocks mit 70:82 geschlagen geben und verlieren die Best-of-three-Serie damit 0:2.

Bei den Wölfen kann mit Philipp D'Angelo zumindest einer der Verletzten eingeschränkt wieder antreten, den Rocks fehlt Wolfgang Träger. Die Gäste, bei denen Michael Mach in der ersten Fünf stark aufspielt, starten mit einem 7:0-Run, die Wolves arbeiten sich aber zurück und gehen angeführt von Max Pelz, Nemanja Nikolic und Petar Cosic 17:15 in Führung. Nach zehn Minuten heißt es 17:17.

Im zweiten Abschnitt setzt sich Mattersburg dank des überragenden Corey Hallett und Dreiern von Stefan Ulreich auf 33:23 ab. Drei Minuten vor der Halbzeit wird das Spiel wegen eines Defekts an der Shot-Clock für einige Minuten unterbrochen. Die Timberwolves kommen besser aus dieser Pause, Nemanja Nikolic ist nicht zu stoppen und die Wiener verkürzen auf 33:34. Mit 35:37 geht es in die Kabinen.

Rocks zu wurfstark

Die Rocks verteidigen nach Seitenwechsel sehr konsequent, dominieren um Ramiz Suljanovic immer mehr unter dem Korb und ziehen auf 57:44 davon. Petar Cosic verkürzt bis zur letzten Pause auf 49:57.

Pipo D'Angelo stellt auf 51:57, doch danach setzen sich die Rocks auf 65:51 ab. In der Schlussphase probieren es die Timberwolves mit Full-Court-Zonen-Defense, die Ulreich, Hallett und Jan Nicoli mit Dreipunktern knacken und auf 79:59 davonziehen. Dank David Geisler kommen die Wölfe bis zur 39. Minute noch auf 69:81 heran, zu mehr reicht es aber nicht mehr.

"Gratulation an Mattersburg, das heute um einiges besser als in der ersten Partie gespielt und verdient gewonnen hat. Wir haben erneut alles gegeben, waren aber mit unseren Ausfällen basketballerisch unterlegen. Wir können trotz des Ausscheidens stolz auf diese Saison sein. Wir haben in den letzten Monaten eine kontinuierliche Entwicklung gezeigt und auch im Training hervorragend gearbeitet. Mit weniger Verletzungspech wäre sicher mehr möglich gewesen", meint Wolves-Coach Hubert Schmidt.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

2BL-Viertelfinale, Spiel 2, Freitag, Wolves Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - Mattersburg Rocks 70:82 (17:17, 35:37, 49:57)

Timberwolves: Nikolic 22 (10 Rebounds), Geisler 18, Cosic 15, D'Angelo 8, Pelz 7, Rados, John, Senyurt, Goranovic, Laurencik, Werle

Rocks: Hallett 25, Ulreich 20, Nicoli 12, Suljanovic 12, Mach 8, Bakk 2, Bernleithner 2, Gmeiner 1, Czukor; Träger, Gludovatz, Reimann

2BL: Gleichen die Wölfe aus?

  • Veröffentlicht am Mittwoch, 12. April 2017 12:37

"Win or go home" lautet das Motto für die Vienna D.C. Timberwolves in den Playoffs der ZWEITEN Basketball Bundesliga. Die Wölfe empfangen die Mattersburg Rocks am Freitag um 19 Uhr im Wolves Dome, wollen in der Best-of-three-Viertelfinalserie auf 1:1 ausgleichen und ein drittes Spiel erzwingen.

Nach der teilweise großartigen Leistung im Auftaktspiel, das die Wolves nach einer 15-Punkte-Führung mit 67:73 verloren, sind die Wiener zuversichtlich. Ob die Verletztenliste kürzer wird, ist allerdings fraglich.

Peter Hofbauer, Vince Polakovic, Ismail Chrigui und Paul Rotter fallen weiterhin fix aus, Jakob Mayerl sehr wahrscheinlich. Ob ein Einsatz von Philipp D'Angelo Sinn macht, entscheidet sich kurzfristig.

Optimismus ungebrochen

Coach Hubert Schmidt meint: "Wir haben allen Grund, weiter an uns zu glauben. Die personelle Situation ist weiter extrem schwierig, wir sind damit bislang aber hervorragend umgegangen und werden das weiterhin schaffen."

Kapitän D'Angelo fügt hinzu: "Nach drei sehr guten Vierteln in Mattersburg wollen wir das letzte Viertel vergessen und an unsere vorherige Leistung anknüpfen. In unserer Heimhalle mit unseren Fans im Rücken sind wir nochmal um einiges stärker. Die Serie ist noch nicht vorbei!"

Auf die Fans warten tolle Tombola-Preise mit VIP-Karten von FK Austria Wien und Tickets zur Fußball-WM-Quali. DJ Stari, die Timberwolves Cheerleaders und Maskottchen TIWO sorgen wie gewohnt für ein spannendes Rahmenprogramm. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Unterstützt die Wölfe und schreit sie zum Ausgleich!

2BL: Playoff-Start in Mattersburg

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 06. April 2017 17:23

Das "Vorgeplänkel" hat ein Ende: Nach 20 Spielen im Grunddurchgang beginnen in der ZWEITEN Basketball Bundesliga am Wochenende die Playoffs. Die Vienna D.C. Timberwolves treffen als Sechstplatzierte im Viertelfinale auf die drittplatzierten Mattersburg Rocks. Spiel eins geht am Sonntag um 17 Uhr im Burgenland über die Bühne.

Die beiden Teams kennen sich gut: Zum vierten Mal in Folge treffen Timberwolves und Rocks in den Playoffs aufeinander - 2014 im Finale, 2015 im Halbfinale, 2016 und 2017 im Viertelfinale. Die Partien im Grunddurchgang versprechen Spannung: Die Rocks konnten ihr Heimspiel mit drei Punkten Differenz gewinnen und im Wolves Dome gar erst nach Verlängerung.

Wolves trotz Ausfällen gut drauf

Den Wölfen fehlen im Gegensatz zu diesen Duellen allerdings einige Spieler. Neben Vince Polakovic, Ismail Chrigui und Paul Rotter muss auch Pezi Hofbauer passen. Sein Comeback kann nicht so früh vonstatten gehen wie erhofft. Einige weitere Wölfe sind angeschlagen und konnten nicht das volle Trainingsprogramm mitmachen.

Im Timberwolves-Lager lässt man sich aber nicht entmutigen, schließlich konnten in den vergangenen Wochen trotz eines dezimierten Kaders sehr starke Leistungen geboten und tolle Ergebnisse eingefahren werden. Von den letzten acht Partien konnten sechs gewonnen werden, gegen die Rocks war man mit einer Overtime-Niederlage knapp dran und nur gegen Dornbirn mussten sich die Donaustädter eindeutig geschlagen geben.

Das Duell Wolves gegen Rocks ist statistisch interessant: Die Wölfe erzielten im Grunddurchgang mit Abstand die meisten Punkte aller Teams (84,2), die Mattersburger ließen klar am wenigsten zu (63,1).

"Müssen uns vor niemandem verstecken"

Die Burgenländer stützen sich wie gewohnt auf viel Routine: Neben Corey Hallett, Stefan Ulreich und Wolfgang Träger sticht besonders Neuzugang Ramiz Suljanovic hervor. Der langjährige ABL-Star ist Topscorer der Mannschaft. Eine starke Saison spielt Jan Nicoli, mit Benji Bernleithner steht ein weiterer Ex-Wolf im Kader. Dazu kommen die beiden Ungarn Krisztian Bakk und Bence Czukor, Sebastian Gmeiner und Michael Mach.

"Wenn wir weiter so auftreten wie in den letzten zweieinhalb Monaten, müssen wir uns trotz der Ausfälle vor niemandem verstecken. Das Team kämpft und arbeitet gut zusammen - wir werden sehen, ob das gegen den Favoriten aus Mattersburg reichen wird", meint Timberwolves-Coach Hubert Schmidt

Kapitän Philipp D'Angelo fügt hinzu: "Nach zwei knappen Niederlagen im Grunddurchgang wissen wir, dass wir gegen Mattersburg gewinnen können. Wenn wir konzentriert spielen, haben wir die Chance auf eine Überraschung."

Spiel zwei findet am Karfreitag um 19 Uhr im Wolves Dome statt. Ein allfälliges Entscheidungsspiel würde am Ostermontag (17 Uhr) in Mattersburg steigen.

2BL: Rumpftruppe verpasst Sensation

  • Veröffentlicht am Sonntag, 09. April 2017 19:46

Schade! Die Vienna D.C. Timberwolves müssen sich am Sonntag zum Auftakt des Viertelfinales der ZWEITEN Basketball Bundesliga bei den Mattersburg Rocks mit 67:73 geschlagen geben. Die Wölfe müssen gleich sechs Spieler vorgeben, darunter drei Starting-Five-Spieler und einen "Ersatz-Starter". Neben den Langzeit-Verletzten Vince Polakovic, Pezi Hofbauer, Ismail Chrigui und Paul Rotter fallen auch Philipp D'Angelo (ausgerenkter Finger) und Jakob Mayerl (Knieprobleme) aus.

- - - BILDER zum Spiel - - -

Somit rückt sogar der 16-jährige Marko Goranovic, der zu Beginn der Saison noch gar nicht im Kader stand, in die Rotation und spielt achteinhalb Minuten. Trotz dieser großen personellen Schwächung sind die Wölfe dem Sieg sehr nahe, führen noch im dritten Viertel mit 15 Punkten Vorsprung, geben das Spiel aber in den letzten fünf Minuten aus der Hand.

Tolle erste Hälfte

Die Wolves legen angeführt von den Routiniers Petar Cosic und David Geisler auf 11:4 vor und spielen befreit auf. Auch Marko Goranovic kann mit einem Hook-Shot anschreiben. Die Rocks verkürzen auf 17:18, ehe Max Pelz den Wölfen mit einem Dreier wieder Luft verschafft. Nach zehn Minuten führen die Gäste 21:19.

Das zweite Viertel verläuft zunächst ausgeglichen, ehe sich die Timberwolves mit Penetrations von Cosic und einigen Freiwürfe von Nemanja Nikolic absetzen können. Der 17-jährige David Rados behauptet sich gegen die Routiniers Ramiz Suljanovic und Corey Hallett hervorragend und stellt zum 45:33-Halbzeitstand.

Keine Punkte in den letzten fünf Minuten

Nach Seitenwechsel bauen die Wölfe die Führung dank Geisler und Rados auf 50:35 aus, Mattersburg schraubt die Intensität in der Defense erwartungsgemäß hoch und arbeitet sich angeführt von Ex-Wolf Benji Bernleithner auf 47:52 heran. Der Vorsprung schmilzt auf drei Zähler, aber Petar Cosic und David Rados mit einem Drei-Punkte-Spiel haben das letzte Wort - die Wolves gehen mit einer 60:52-Führung in den letzten Abschnitt.

Dort geht der Offensivfluss verloren, David Geisler sorgt mit sieben Zählern bis zur 35. Minute dennoch für einen 67:60-Stand aus Sicht der Donaustädter. In den letzten fünf Minuten verzetteln sich die Wölfe leider zu sehr in Einzelaktionen und Suljanovic stellt eine Minute vor Ende die erste Führung der Rocks seit der ersten Minute her. Nach einem Offensivrebound sorgt Hallett mit einem Dreier auf 71:67 für die Vorentscheidung, da bei den Wölfen auch die Freiwürfe nicht mehr fallen wollen.

Ärger überwiegt

Somit gehen die Rocks in der Best-of-three-Serie mit 1:0 in Führung. Spiel zwei steigt am Karfreitag um 19 Uhr in Wolves Dome, ein drittes Spiel würde am Ostermontag um 17 Uhr im Burgenland stattfinden.

"Eigentlich müssten wir nach so einer Leistung mit so vielen Ausfällen stolz sein, aber es überwiegt der Ärger über die verpasste Chance. Wir haben alles gegeben und waren lange die teilweise sogar klar bessere Mannschaft, haben aber am Ende zu wenig versucht, mit Team-Aktionen zum Erfolg zu kommen. Mattersburgs Rollenspieler wie Benji Bernleithner und Wolfgang Träger haben einige wichtige Würfe mit Ende der Shot-Clock getroffen, das hat am Ende den Unterschied ausgemacht. Wir haben gesehen, dass Mattersburg verwundbar ist, hoffen, dass wir bis Freitag ein bis zwei Spieler mehr zur Verfügung haben, und glauben weiter an das Weiterkommen", fasst Coach Hubert Schmidt zusammen.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Sonntag, Mattersburg, 1. Viertelfinale:

Mattersburg Rocks - Vienna D.C. Timberwolves 73:67 (19:21, 33:45, 52:60)

Timberwolves: Geisler 17, Rados 15 (10 Rebounds), Cosic 14, Nikolic 13, Pelz 6, Goranovic 2, John, Senyurt; Laurencik, Werle, Ringhofer

Rocks: Hallett 16 (11 Assists), Suljanovic 13, Bernleithner 11, Träger 8, Nicoli 7, Gmeiner 6, Bakk 4, Mach 4, Czukor 2, Ulreich 2; Gludovatz, Reimann

2BL: Nach Pflichtsieg wartet Mattersburg

  • Veröffentlicht am Samstag, 01. April 2017 21:30

Die Vienna D.C. Timberwolves feiern am Samstag in der ZWEITEN Basketball Bundesliga einen klaren 91:46-Sieg bei den Wörthersee Piraten und beenden den Grunddurchgang mit einer 11:9-Bilanz auf Rang sechs. Im Viertelfinale sind wie im Vorjahr die Mattersburg Rocks der Gegner.

Spiel 1 steigt am Sonntag, dem 9. April um 17 Uhr im Burgenland, Spiel 2 am Karfreitag, 14. April um 19 Uhr im Wolves Dome. Ein mögliches Entscheidungsspiel in der Best-of-three-Serie würde am Ostermontag in Mattersburg stattfinden.

Schon früh alles klar

In Klagenfurt sorgen die Wolves, die neben den langfristigen Ausfällen auch David Geisler und Jakob Mayerl vorgeben müssen, früh für klare Verhältnisse. Nach einem 5:4-Start bauen Pipo D’Angelo, Jonas John, David Rados (mit einem schönen Dunk) und Co. den Vorsprung bis zur ersten Pause auf 27:6 aus.

Im zweiten Abschnitt kommen die Hausherren, die die Saison ohne Sieg beenden, angeführt von Christof Gspandl besser ins Spiel. Die Wolves rotieren bereits früh durch (am Ende 42 Punkte von U19-Spielern) und treffen angetrieben von Max Pelz und Melih Senyurt hochprozentig. Zur Halbzeit heißt es 51:20.

Premieren-Punkte für zwei Youngsters

Nach Seitenwechsel scort Marko Goranovic seine ersten 2BL-Punkte, Nemanja Nikolic stopft sich nach Vorlagen von Petar Cosic mehrmals ein. Nach 30 Minuten führen die Wölfe 74:33.

Im Schlussviertel zieht die junge Garde um David Rados, Mark Laurencik und Andreas Werle auf 85:33 davon. In den letzten Minuten scort auch Sam Ringhofer erstmals in der 2BL, die Piraten können durch Alexander Della Schiava noch etwas verkürzen.

„Wir haben das Spiel ernst genommen und trotz der Ausfälle früh einen hohen Vorsprung herausgespielt. Es war eine gute Gelegenheit, allen jungen Spielern viele Minuten zu geben. Ab sofort gilt unsere Konzentration dem Viertelfinal-Gegner“, kommentiert Coach Hubert Schmidt.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Wörthersee Piraten – Vienna D.C. Timberwolves 46:91 (6:27, 20:51, 33:74)

Timberwolves: D’Angelo 19, Rados 17, John 13, Nikolic 13, Pelz 8, Senyurt 7, Goranovic 6, Laurencik 4, Cosic 2, Ringhofer 1, Werle 1

Piraten: C. Gspandl 17, Della Schiava 8, Özdemir 8, D. Gspandl 3, Sickl 3, Nuck 3, Allesch 2, Simoner 2, Apschner, Müller, Petritsch; Buggelsheim

Viertelfinal-Tableau:

Mistelbach Mustangs (1) - BBU Salzburg (8)

Raiffeisen Dornbirn Lions (4/5) - Raiders Villach (4/5)

Mattersburg Rocks (3) - Vienna D.C. Timberwolves (6)

UBC St. Pölten (2) - KOS Posojilnica Bank Celovec (7)