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2BL: Erste Saisonniederlage

  • Veröffentlicht am Samstag, 20. Januar 2018 20:20

Im 18. Pflichtspiel ist es dann doch so weit: Die Vienna D.C. Timberwolves müssen ihre erste Niederlage hinnehmen. Im Spitzenspiel der ZWEITEN Basketball Bundesliga unterliegen die Wölfe am Samstag im T-Mobile Dome dem ersten Verfolger UBC St. Pölten 89:96 nach Verlängerung.

In einem packenden Spiel mit 25 Führungswechseln und neun Gleichständen retten sich die Gäste in die Overtime, in der sie klar besser sind. Die Wolves verlieren nach dem Vier-Punkte-Sieg im Hinspiel auch das direkte Duell - der Kampf um den ersten Platz nach dem Grunddurchgang bleibt also offen.

Abwechslungsreiche erste Hälfte

Die Timberwolves starten mit einem 9:2-Run, den die St. Pöltner angeführt von Lukas Böck mit einem 15:2-Lauf auf 17:11 kontern. In der Folge kommen die Hausherren um Jonas John und Laurence Müller wieder besser ins Spiel, nach zehn Minuten heißt es 22:21 für die Wölfe.

Roman Jagsch, Denis Soldo und Co. setzen sich im zweiten Viertel auf 35:29 und 37:32 ab. Bei den Wolves ist Marko Kolaric an beiden Enden der Eckpfeiler. Die Wiener minimieren bis zur Halbzeit ihre Ballverluste und legen auf 43:39 vor.

Hochspannung im vierten Viertel

Peter Hofbauer und die Timberwolves starten in die zweite Hälfte hervorragend und ziehen auf 55:43 davon. Als sich St. Pölten um Martin Speiser wieder nähert, sorgen Kolaric und John mit Dreiern für Entlastung. Mit 67:61 geht es in den Schlussabschnitt.

Hier haben die Wölfe gegen die druckvolle Defense der Gäste Probleme, führen durch Laurence Müller, Nemanja Nikolic und Petar Cosic nach 35 Minuten aber noch 77:70. In der Folge ist Martin Speiser nicht zu halten, St. Pölten gleicht auf 77:77 aus. Cosic stellt mit einem toughen Dreier auf 80:77, Roman Jagsch gleicht nach einem umstrittenen unsportlichen Foul auf 80:80 aus. Rund vier Sekunden vor Ende stellt Nikolic nach Traumpass von David Geisler auf 82:80. Auf der Gegenseite scort Roman Jagsch unbedrängt zum Ausgleich, eine letzte Auszeit der Wolves bringt nichts ein.

Einseitige Overtime

In der Verlängerung sind die Gäste klar besser, Speiser und Co ziehen auf 91:85 und 93:87 davon. Die Wolves verkürzen zwar noch auf 89:93, doch St. Pölten trifft noch drei Freiwürfe und gewinnt nach der Vier-Punkte-Niederlage im Hinspiel auch das direkte Duell.

"Auch wenn wir es am Ende der regulären Spielzeit selbst in der Hand gehabt haben, hat St. Pölten heute verdient gewonnen. Trotz der Führung war unser Spiel auch schon in der ersten Hälfte nicht auf der Höhe. Eine Niederlage, die uns sicher dabei hilft, hungrig zu bleiben", kommentiert Coach Hubert Schmidt.

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Wölfe am 3. Februar mit dem Heimspiel gegen KOS Posojilnica Celovec weiter.

2BL, Samstag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - UBC St. Pölten 89:96 (22:21, 43:39, 67:61, 82:82) n.V.

Timberwolves: Kolaric 22, John 15, Hofbauer 13, Cosic 10, Nikolic 10, Geisler 8, Müller 7, D'Angelo 4; Goranovic, Laurencik, Ringhofer, Werle

St. Pölten: Speiser 29, L. Böck 19, Jagsch 13, C. Böck 12, Soldo 12, Koroschitz 4, Obermann 4, Bauch 3, N. Kaltenbrunner, S. Kaltenbrunner, Rückert

2BL: Spitzenspiel gegen St. Pölten

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Januar 2018 12:45

Das 16. Spiel der Vienna D.C. Timberwolves in der aktuellen Saison der ZWEITEN Basketball Bundesliga könnte ein vorentscheidendes sein.

Gewinnen die Wölfe am Samstag um 17 Uhr im T-Mobile Dome gegen den ersten Verfolger UBC St. Pölten, wäre ihnen Rang eins vor den Playoffs nur noch schwer zu entreißen. In diesem Falle müssten die Wolves mindestens fünf der restlichen sechs Partien verlieren, um noch von der Spitze verdrängt werden zu können.

Selbst bei einer Niederlage von bis zu drei (und wahrscheinlich auch vier Punkten) Differenz hätten die Timberwolves weiter sehr gute Karten, da sie sich weitere zwei Niederlagen leisten könnten.

An solche Szenarien denken die Donaustädter freilich nicht, Marko Kolaric und Co. wollen auch das 18. Pflichtspiel dieser Saison gewinnen.

Max Pelz muss operiert werden

Und das, obwohl es von der Verletztenfront in dieser Woche keine guten Neuigkeiten gab. Max Pelz steht wie befürchtet eine Hüftoperation ins Haus - er wird rund ein Jahr ausfallen.

Die MR-Bilder von Vince Polakovic zeigen einen Bänderriss im Sprunggelenk. Bei optimalem Verlauf könnte der Big Man beim Cupspiel gegen Gmunden wieder zur Verfügung stehen.

Philipp D'Angelo kämpft noch mit einer Prellung am Sprunggelenk. Ob der Captain gegen St. Pölten eingesetzt werden kann, entscheidet sich frühestens am Freitag. Jakob Mayerl und David Rados fehlen weiterhin.

Wurfstarke St. Pöltner

Das Hinspiel im Oktober konnten die Timberwolves nach einem 14-Punkte-Rückstand mit 81:77 für sich entscheiden. Die St. Pöltner versenkten dabei 16 Dreipunkter.

"Mit einem Sieg wäre uns Platz eins praktisch nicht mehr zu nehmen, daher heißt es vor der All-Star-Pause noch einmal Vollgas geben. Im Gegensatz zum Hinspiel müssen wir die Werfer der St. Pöltner besser kontrollieren", fordert Coach Hubert Schmidt.

Pippo D'Angelo meint: "Nach dem Sieg in Klagenfurt wartet mit St. Pölten ein schwerer und sicherlich top motivierter Gegner auf uns. Wenn wir es schaffen, ihre Schlüsselspieler zu kontrollieren, haben wir gute Karten, unsere Siegesserie fortzusetzen."

Speiser weiter der Go-to-guy

Teamleader des Teams von Coach Andreas Worenz ist wie eh und je Martin Speiser, der 17,6 Punkte pro Spiel erzielt.

Lukas und Christoph Böck, Andreas Bauch, Denis Soldo, Hannes Obermann, Roman Jagsch und Youngster Nico Kaltenbrunner passen allesamt gut zum aggressiven Spielstil des UBC.

Florian Pöcksteiner fehlte zuletzt verletzt, dafür ist Paul Koroschitz wieder fit.

2BL: Souveräner Pflichtsieg bei Piraten

  • Veröffentlicht am Samstag, 13. Januar 2018 21:19

Die Vienna D.C. Timberwolves gewinnen in der ZWEITEN Basketball Bundesliga auch Spiel Nummer 15 und setzen sich am Samstag bei den Wörthersee Piraten mit 89:62 durch.

Die Wölfe rotieren mit elf Spielern und entscheiden die Begegnung beim Schlusslicht schon bis zur Halbzeit.

Leichte Körbe dank guter Verteidigung

Die Kärntner starten gut und führen 5:2 und 7:5, angeführt von Petar Cosic und David Geisler kommen die Wolves aber in der Folge durch starke Verteidigung zu leichten Gegenangriff-Punkten. Nach einem 12:0-Run heißt es 17:7, Laurence Müller und Marko Goranovic stellen den 22:13-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt bleiben die Piraten bis zum 17:24 dran, ehe Müller, Sam Ringhofer, Jonas John und Co. dank hoher Intensität auf 39:19 davonziehen. Nemanja Nikolic erzielt sechs Punkte in Folge, zur Halbzeit heißt es 45:24.

Piraten kämpfen weiter

Marko Kolaric, Andi Werle und Co. eröffnen die zweite Hälfte mit starker Defense, die Wolves um Peter Hofbauer und dem erstmals zweitstelligen Sam Ringhofer bauen den Vorsprung auf 33 Zähler aus (62:29). Die Piraten kämpfen aber weiter und können sich in Person von Max Kunovjanek immer wieder unter dem Korb durchsetzen und verkürzen mit einem 10:0-Lauf auf 39:62. Mit 66:43 aus Sicht der Gäste geht es in die letzten zehn Minuten.

Diese entwickeln sich zu einem attraktiven Schlagabtausch, besonders Laurence Müller begeistert mit spektakulären Aktionen und Mark Laurencik feiert ein gelungenes Comeback. Einziger Wermutstropfen: Marko Goranovic bringt sich mit fünf Fouls um mehr Einsatzminuten. Der Vorsprung wächst zwischendurch wieder auf 30 Punkte an, in den letzten Minuten setzen die Wolves ausschließlich auf U20-Spieler.

Ausgeglichene Spielzeitverteilung

„Wir haben unsere Pflicht erfüllt und konnten die Minuten gleichmäßig aufteilen. Das Spiel lief wie erwartet, die Piraten haben vor allem nach der Pause gut dagegengehalten“, kommentiert Coach Hubert Schmidt. Kein Wolf spielte mehr als 23 Minuten.

Am nächsten Samstag kommt es um 17 Uhr im T-Mobile Dome zum Gipfeltreffen mit dem zweitplatzierten UBC St. Pölten. Spannend wird es für die Wolves allerdings schon am (morgigen) Sonntagabend, wenn der Gegner im Cup-Viertelfinale bekanntgegeben wird.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

2BL, Samstag, Klagenfurt:

Wörthersee Piraten – Vienna D.C. Timberwolves 62:89 (13:22, 24:45, 43:66)

Timberwolves: Müller 17, Hofbauer 15, Nikolic 14, Ringhofer 11, John 8, Cosic 7, Geisler 7, Laurencik 5, Goranovic 3, Werle 2, Kolaric

Piraten: Nakic 13, Simoner 12, Kunovjanek 10, Apschner 9, Gspandl 7, Riedl 6, Sickl 3, Strasser 2, Nuck

Im Cup-Viertelfinale gegen Gmunden!

  • Veröffentlicht am Sonntag, 14. Januar 2018 22:28

Der Gegner der Vienna D.C. Timberwolves im Viertelfinale des Basketball-Cups steht fest: Der vierfache Meister, sechsfache Cupsieger und siebenfache Supercupsieger Swans Gmunden ist die letzte Hürde unseres Teams vor dem Final Four!

Die Wölfe empfangen die Oberösterreicher, aktuell Tabellenzweiter in der ABL, am Freitag, dem 9. Februar im T-Mobile Dome. Beginnzeit wird voraussichtlich 19 Uhr sein, eine endgültige Fixierung folgt.

"Riesige Herausforderung"

"Die Swans sind ein toller Gegner, nach den Oberwart Gunners die nächste riesige Herausforderung für unser Team. Wir werden uns nicht verstecken und alles versuchen, um die Sensation zu schaffen", freut sich Wolves-Coach Hubert Schmidt auf das nächste Duell mit einem Erstligisten.

Top-Star der Truppe von Coach Bernd Wimmer ist Nationalspieler Enis Murati. Mit Urgestein Tilo Klette, Alex Wesby, Daniel Friedrich, Toni Blazan, Povilas Gaidys oder Adrian Mitchell sind die Schwäne mit weiteren klingenden Namen gespickt. Vor kurzem wurde mit Aaron Rountree ein US-Insidespieler verpflichtet.

Auch einen Wolves-Bezug gibt es bei den Gmundnern: Ex-Timberwolf Richard Poiger ist sportlicher Leiter der Swans.

In der "Pick-Round" wählte ABL-Leader Kapfenberg zunächst die Mistelbach Mustangs, Gmunden dann die Timberwolves. Traiskirchen muss nach Fürstenfeld, Wels nach Klosterneuburg.

2BL: Zum zweiten Mal nach Klagenfurt

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 11. Januar 2018 11:51

Die Vienna D.C. Timberwolves fahren am Samstag bereits zum dritten Mal in dieser Saison der ZWEITEN Basketball Bundesliga nach Kärnten. Nach den Partien bei KOS und in Villach soll um 18 Uhr bei den Wörthersee Piraten der 17. Sieg im im 17. Pflichtspiel eingefahren werden.

Die Allzeit-Bilanz der Wölfe gegen die in der aktuellen Saison noch sieglosen Klagenfurter lautet 11:0.

Fünf Ausfälle

Die Wolves sind weiterhin von Verletzungsproblemen geplagt: Petar Cosic und wahrscheinlich auch Mark Laurencik sind wieder einsatzbereit, dafür fällt neben Vince Polakovic, Jakob Mayerl, Max Pelz und David Rados diesmal auch Philipp D'Angelo aus. Der Kapitän verletzte sich gegen Mattersburg am Sprunggelenk.

Die Donaustädter gehen trotz der Ausfälle als klarer Favorit in die Partie. Der tiefe Kader soll ausgenützt werden und die Spieler, die sonst weniger zum Einsatz kommen, dürfen und müssen ihren Beitrag leisten.

Konzentration ist auf jeden Fall gefragt. "Wir wollen auch bei den Piraten eine ordentliche Leistung abliefern und nichts anbrennen lassen", meint Coach Hubert Schmidt.

Junge Piraten

Die Kärntner bieten ein sehr junges Team auf, Topscorer ist wie bei den Timberwolves mit Lukas Simoner (14,7 Punkte) ein 18-Jähriger.

Mit Big Man Ian Moschik (13,1) punktet ein weiterer Schützling von Coach Andreas Kuttnig durchschnittlich zweistellig. Wer von den fünf Kaderspielern des Kooperationspartners Kapfenberg auflaufen wird, bleibt abzuwarten.