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Kapitän Philipp D’Angelo führt Wolfsrudel in erste ABL-Saison

  • Veröffentlicht am Dienstag, 14. August 2018 16:28

Der Kapitän bleibt an Bord! Philipp „Pippo“ D’Angelo bindet sich weiter an die Vienna D.C. Timberwolves und begleitet die Wölfe in die ADMIRAL Basketball Bundesliga.

Der gebürtige Kärntner spielt seit 2013 in Wien-Donaustadt und gewann mit den Wolves zwei Meister- und einen Vizemeistertitel. Der Power Forward schrieb in der abgelaufenen Saison durchschnittlich 9,3 Punkte und 4,5 Rebounds in knapp 21 Minuten an.

„Als ich vor fünf Jahren zu den Timberwolves kam, war der Aufstieg in die ABL das große mittelfristige Ziel. Dieses haben wir erreicht und ich freue mich darauf, mir auch in Zukunft das violette Trikot überzustreifen und für unsere Fans und die ganze Organisation alles zu geben und hoffentlich viele Erfolge zu feiern“, sprüht der 29-Jährige weiterhin vor Tatendrang.

D’Angelo wird sein wöchentliches Trainingspensum gegenüber der letzten Saison um eine Einheit steigern.

Wichtiger integrativer Faktor

Head Coach Hubert Schmidt freut sich, dass der Captain den Schritt in die erste Liga mitmacht: „Pippo ist mit seiner Spielintelligenz und seiner Vielseitigkeit ein wichtiger Faktor für unser Spiel und bringt sehr viel Routine mit. Er hat es in den vergangenen Jahren sehr gut verstanden, Jung und Alt innerhalb des Teams zusammenzuschweißen und ist daher aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.“

General Manager Aldin Saracevic meint: „Pippo ist neben seinen spielerischen Fähigkeiten auch abseits des Courts sehr wichtig für den Verein, da er mit seiner offenen Art ein perfektes Bindeglied zu den Fans und Unterstützern darstellt. Trotz des Karriereendes von David Geisler und Jakob Mayerl haben wir mit ihm, Laurence Müller, Peter Hofbauer und Jonas John vier einheimische Leistungsträger in unseren Reihen, die uns auch in der ABL viel Spaß bereiten werden.“

ABL: Peter Hofbauer und Laurence Müller bleiben Wölfe, Jakob Mayerl hört auf

  • Veröffentlicht am Mittwoch, 08. August 2018 10:16

Zwei weitere junge Leistungsträger begleiten die Vienna D.C. Timberwolves in die ADMIRAL Basketball Bundesliga. Jakob Mayerl hingegen beendet nach einer erneuten Knieoperation frühzeitig seine Laufbahn.

Nach Jonas John können die Vienna D.C. Timberwolves die Einigung mit zwei weiteren jungen Österreichern für die Premieren-Saison in der ABL vermelden: Peter Hofbauer und Laurence Müller.

Peter Hofbauer traf in der Meistersaison in der ZWEITEN Basketball Bundesliga sensationelle 46,9 Prozent von jenseits der Dreipunkte-Linie – kein anderer Spieler, der mindestens so viele Distanzwürfe losließ, traf so hochprozentig. Im Schnitt kam der Shooting Guard / Small Forward auf 9,5 Punkte in 21,8 Minuten pro Spiel, auch die Quoten aus der Zweier-Distanz (57,1 Prozent) und vom Freiwurf (88,9 Prozent) konnten sich sehen lassen.

Der 20-Jährige ist seit sechs Jahren Teil des Wolfsrudels, absolvierte die Timberwolves Basketball Akademie und war zuletzt Heeressportler. Bei den Wölfen wird er neben seiner Spielertätigkeit ab September auch als Athletik-Trainer in der Akademie arbeiten.

„Da die Timberwolves und ich in den letzten Jahren einiges zusammen erlebt und Großes erreicht haben, macht es mich glücklich, dass wir auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind. Ich freue mich jetzt schon gewaltig, mit diesem besonderen Verein in unsere gemeinsame erste ABL-Saison zu starten und hoffentlich die Liga aufzumischen“, gibt sich der Youngster angriffslustig.

Laurence MüllerWeiterhin viel Verantwortung

Laurence Müller wechselte vor einem Jahr zu den Timberwolves und konnte auf Anhieb Meistertitel und Aufstieg feiern. Der bald 24-Jährige lag mit 1,6 Steals und 3,1 Assists in durchschnittlich 18,6 Minuten im Spitzenfeld der Liga und scorte zudem 9,7 Punkte pro Partie.

Der Point Guard, der sich spielerisch und menschlich perfekt in das Team einfügte, bringt aus seiner Zeit in Klosterneuburg bereits ABL-Erfahrung mit. „Es freut mich, dass ich weiterhin ein Wolf bin und nächstes Jahr mit den Jungs in der ABL voll angreifen kann!“, so Müller.

Head Coach Hubert Schmidt ist über die Verlängerung mit den jungen Wilden erfreut: „Lauri und Pezi sind zwei sehr wichtige Bestandteile unseres Teams und hungrig auf die ABL. Beide werden weiterhin viel Verantwortung tragen, wir wollen uns gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln.“

Jakob Mayerl hört auf

Leider nicht mehr weiter geht es bei Jakob Mayerl. Der erst 20-Jährige hat sich entschlossen, seine Laufbahn aus gesundheitlichen Gründen zu beenden. Mayerl, wie Hofbauer und Müller ehemaliger Nachwuchs-Nationalspieler, kämpfte sich in der vergangenen Saison nach einer Knie-Operation zurück und stand in den Playoffs in der Starting Five.

Jakob MayerlDer Außenspieler, acht Jahre lang ein Timberwolf, ehemaliger Akademie-Kapitän sowie je zweifacher 2BL-Meister und Nachwuchs-Staatsmeister, brachte es in der abgelaufenen Saison auf 14 Einsätze mit 15 Minuten, 4,7 Punkten und 1,4 Steals im Schnitt. Unmittelbar nach dem Finale musste das Knie erneut operiert werden, das Risiko von Langzeitfolgen wäre bei einer Fortsetzung der Karriere zu groß.

„Nach Rücksprache mit Arzt und Physio bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es vernünftiger ist, jetzt einen Schlussstrich zu ziehen und mit dem Leistungssport aufzuhören. Ich möchte mich bei allen Wegbegleitern für eine wunderschöne Zeit bedanken, ich würde auch im Rückblick nichts anders machen und erneut diesen Weg wählen. Ich freue mich, dass wir mit Meistertitel und Aufstieg gemeinsam einen tollen Abschluss feiern konnten“, erklärt Mayerl.

General Manager Aldin Saracevic: „Es ist sehr schade, dass wir mit Jakob einen extrem wertvollen Teamplayer so jung verlieren und er sich selbst nicht mit der ABL belohnen kann, aber er zeigt mit seiner Entscheidung große Reife. Mit Pezi Hofbauer und Lauri Müller konnten wir zwei junge Spieler, die die Werte der Vienna D.C. Timberwolves on- und off-court bestmöglich repräsentieren, weiterverpflichten.“

Zwei weitere junge Leistungsträger begleiten die Vienna D.C. Timberwolves in die ADMIRAL Basketball Bundesliga. Jakob Mayerl hingegen beendet nach einer erneuten Knieoperation frühzeitig seine Laufbahn.

Nach Jonas John können die Vienna D.C. Timberwolves die Einigung mit zwei weiteren jungen Österreichern für die Premieren-Saison in der ABL vermelden: Peter Hofbauer und Laurence Müller.

Peter Hofbauer traf in der Meistersaison in der ZWEITEN Basketball Bundesliga sensationelle 46,9 Prozent von jenseits der Dreipunkte-Linie – kein anderer Spieler, der mindestens so viele Distanzwürfe losließ, traf so hochprozentig. Im Schnitt kam der Shooting Guard / Small Forward auf 9,5 Punkte in 21,8 Minuten pro Spiel, auch die Quoten aus der Zweier-Distanz (57,1 Prozent) und vom Freiwurf (88,9 Prozent) konnten sich sehen lassen.

Der 20-Jährige ist seit sechs Jahren Teil des Wolfsrudels, absolvierte die Timberwolves Basketball Akademie und war zuletzt Heeressportler. Bei den Wölfen wird er neben seiner Spielertätigkeit ab September auch als Athletik-Trainer in der Akademie arbeiten.

„Da die Timberwolves und ich in den letzten Jahren einiges zusammen erlebt und Großes erreicht haben, macht es mich glücklich, dass wir auf einen gemeinsamen Nenner gekommen sind. Ich freue mich jetzt schon gewaltig, mit diesem besonderen Verein in unsere gemeinsame erste ABL-Saison zu starten und hoffentlich die Liga aufzumischen“, gibt sich der Youngster angriffslustig.

Weiterhin viel Verantwortung

Laurence Müller wechselte vor einem Jahr zu den Timberwolves und konnte auf Anhieb Meistertitel und Aufstieg feiern. Der bald 24-Jährige lag mit 1,6 Steals und 3,1 Assists in durchschnittlich 18,6 Minuten im Spitzenfeld der Liga und scorte zudem 9,7 Punkte pro Partie.

Der Point Guard, der sich spielerisch und menschlich perfekt in das Team einfügte, bringt aus seiner Zeit in Klosterneuburg bereits ABL-Erfahrung mit. „Es freut mich, dass ich weiterhin ein Wolf bin und nächstes Jahr mit den Jungs in der ABL voll angreifen kann!“, so Müller.

Head Coach Hubert Schmidt ist über die Verlängerung mit den jungen Wilden erfreut: „Lauri und Pezi sind zwei sehr wichtige Bestandteile unseres Teams und hungrig auf die ABL. Beide werden weiterhin viel Verantwortung tragen, wir wollen uns gemeinsam mit ihnen weiterentwickeln.“

Jakob Mayerl hört auf

Leider nicht mehr weiter geht es bei Jakob Mayerl. Der erst 20-Jährige hat sich entschlossen, seine Laufbahn aus gesundheitlichen Gründen zu beenden. Mayerl, wie Hofbauer und Müller ehemaliger Nachwuchs-Nationalspieler, kämpfte sich in der vergangenen Saison nach einer Knie-Operation zurück und stand in den Playoffs in der Starting Five.

Der Außenspieler, acht Jahre lang ein Timberwolf, ehemaliger Akademie-Kapitän sowie je zweifacher 2BL-Meister und Nachwuchs-Staatsmeister, brachte es in der abgelaufenen Saison auf 14 Einsätze mit 15 Minuten, 4,7 Punkten und 1,4 Steals im Schnitt. Unmittelbar nach dem Finale musste das Knie erneut operiert werden, das Risiko von Langzeitfolgen wäre bei einer Fortsetzung der Karriere zu groß.

„Nach Rücksprache mit Arzt und Physio bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es vernünftiger ist, jetzt einen Schlussstrich zu ziehen und mit dem Leistungssport aufzuhören. Ich möchte mich bei allen Wegbegleitern für eine wunderschöne Zeit bedanken, ich würde auch im Rückblick nichts anders machen und erneut diesen Weg wählen. Ich freue mich, dass wir mit Meistertitel und Aufstieg gemeinsam einen tollen Abschluss feiern konnten“, erklärt Mayerl.

General Manager Aldin Saracevic: „Es ist sehr schade, dass wir mit Jakob einen extrem wertvollen Teamplayer so jung verlieren und er sich selbst nicht mit der ABL belohnen kann, aber er zeigt mit seiner Entscheidung große Reife. Mit Pezi Hofbauer und Lauri Müller konnten wir zwei junge Spieler, die die Werte der Vienna D.C. Timberwolves on- und off-court bestmöglich repräsentieren, weiterverpflichten.“

Deutsch-Wagram in Kooperation mit Timberwolves in der 2BL!

  • Veröffentlicht am Samstag, 07. Juli 2018 08:24

Die Union Deutsch-Wagram Alligators werden in Kooperation mit den Vienna D.C. Timberwolves in der kommenden Saison an der ZWEITEN Basketball Bundesliga teilnehmen.

Die Niederösterreicher konnten für die ursprünglich geplanten Aufstiegsspiele wegen terminlichen Überschneidungen nicht nennen, bekundeten aber schon im Frühjahr bei den Liga-Verantwortlichen ihr grundsätzliches Interesse. Durch die Aufstockung der ADMIRAL Basketball Bundesliga auf zehn Vereine wurde nun tatsächlich ein Platz in der 2BL frei, dieser wurde Deutsch-Wagram bei der ABL-Hauptversammlung am Freitag endgültig zuerkannt.

Das Team wird sich fast ausschließlich aus U22-Spielern zusammensetzen, jeweils rund zur Hälfte aus Akteuren von Deutsch-Wagram und den Timberwolves. Stefan Grassegger, Assistant Coach beim ABL-Team der Timberwolves, wird die Alligators als Head Coach betreuen, assistiert von Lukas Hofer. Das qualifizierte Trainerteam hat vor allem die Spielerentwicklung im Fokus.

Gemeinsame Werte als Grundlage

Manfred Kvasnicka, Team-Manager 2. Bundesliga der UDW, meint zum Schritt seines Klubs: „Unser Verein betreibt seit vielen Jahren engagierte Nachwuchsarbeit. Die Teilnahme in der Bundesliga gibt uns die Möglichkeit, unsere Talente zu halten und unseren Fans attraktive Spiele gegen Vereine aus ganz Österreich in der eigenen Halle anzubieten. Mit den Timberwolves haben wir einen professionellen Kooperationspartner gefunden, der unsere Werte teilt und den eingeschlagenen Weg nachhaltig absichert.“

Aldin Saracevic, General Manager der Timberwolves, erklärt: „Einhergehend mit dem Aufstieg in die ABL war es unser Ziel, unseren jungen Spielern weiterhin die Möglichkeit zu geben, Erfahrung in der 2BL zu sammeln. Dieser sportliche Zwischenschritt hat sich in den vergangenen Jahren auch für die größten Talente bestens bewährt. Wir sind begeistert, dass sich unser Wunsch in Zusammenarbeit mit unseren Freunden aus Deutsch-Wagram so schnell erfüllt hat.“

Zu den Vereinen:

Die Union Deutsch-Wagram Alligators starten nach den Jahren 2004 bis 2006 in ihre zweite Ära in Österreichs zweithöchster Spielklasse. Der Fokus auf die Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren machte sich in einigen Einberufungen in Nachwuchs-Nationalteams sowie in mU16-ÖMS-Bronze 2017 und einigen niederösterreichischen Landesmeistertiteln bemerkbar.

Die Vienna D.C. Timberwolves sind, mit der Timberwolves Basketball Akademie sowie den Kooperationen mit Bayern München und FK Austria Wien im Rücken, Österreichs erste Adresse im Nachwuchs-Basketball. Seit 2004 wurden 14 ÖMS-Titel eingefahren, prominentester Spross aus dem Programm ist NBA-Spieler Jakob Pöltl. Nach dem dritten 2BL-Meistertitel schafften die Wölfe heuer erstmals den Aufstieg in die ABL.

Mit Lukas Hofer (Akademie-Trainer) und Lisa Schweinberger (Akademie-Athletiktrainerin, Physio 2BL-Team) arbeiteten zwei Deutsch-Wagramer Trainer bereits zuletzt im Timberwolves-Programm mit.

2BL: Alligators-Kader nimmt Formen an

  • Veröffentlicht am Freitag, 27. Juli 2018 14:01

Die Vorbereitungen der UDW Alligators für die kommende Saison in der ZWEITEN Basketball Bundesliga gemeinsam mit den Vienna D.C. Timberwolves laufen auf Hochtouren. Wie bereits erwähnt, wird das Duo Stefan Grassegger gemeinsam mit Spielertrainer Lukas Hofer das neue Team betreuen.

Auch der Kader für das nächste Jahr, der sowohl aus Spielern der UDW Alligators als auch der Vienna D.C. Timberwolves bestehen wird, nimmt bereits Formen an:

Seitens der UDW Alligators wurden folgende Spieler für den Bundesligakader nominiert:

  • HOFER Lukas (Jg, 1992; Pos.: PG/SG) – im letzten Jahr konnte Lukas bereits bei den Mistelbach Mustangs Erfahrung in der ZWEITEN Basketball Bundesliga sammeln. Zudem zählte er in der NÖ Liga in den letzten Jahren zu den stärksten Spielern und soll dem jungen Team Erfahrung und Stabilität auf der Guardposition geben.
  • GEYRHOFER Lukas (Jg. 1997, Pos.: C) – Lukas sammelte in den letzten beiden Jahren B-Liga Erfahrung bei den Mistelbach Mustangs und soll im jungen Team eine größere Rolle unter dem Korb einnehmen.
  • SCHMID Patrick (Jg. 1999, Pos.: PG/SG) – der letztjährige U19-Kapitän hat bereits in der NÖ Liga bewiesen, dass er bereit für höhere Aufgaben ist und freut sich auf diese neue Herausforderung. Mit seiner Schnelligkeit, guten Defense und starken Wurf kann er sicher auch in der ZWEITEN Basketball Bundesliga auf sich aufmerksam machen.
  • KVASNICKA Jan (Jg. 2000; Pos.: SG/SF) – Neben dem U19 Team wird U18-Nationalteamspieler Jan auch erstmals ZWEITE Liga-Luft schnuppern können. Mit seiner Athletik und seinem Wurf wird er sich zu einem wichtigen Spieler entwickeln.
  • WLASAK Elias (Jg. 2000; Pos.: PF/SF) – auch U18 Nationalteamspieler Elias hat noch ein U19 Jahr vor sich, zeigte aber bereits in den letzten Jahren in der NÖ Herrenliga, dass er mit seinem Einsatz und seiner Physis ‚ready‘ für höhere Aufgaben ist.
  • MAREK Simon (Jg. 2001, Pos.: PG) – Der ehemalige U16-Nationalspieler Simon war im letzten Jahr bereits bei den Mustangs in Mistelbach auf vielen B-Liga Trainings und weiß, was es braucht, um sich gegen starke Gegner zu behaupten. Heuer kann unser U19-Point Guard seine Übersicht und seinen Wurf in der Bundesliga unter Beweis zu stellen.
  • WUSTINGER Martin (Jg, 2001, Pos.: C) – Nachwuchs-Centerhoffnung Martin Wustinger ist ebenfalls Teil des 2. BL-Teams und wird als Back-up auf den großen Positionen zur Verfügung stehen.

Headcoach Stefan Grassegger: „Ich freue mich, auf der guten Nachwuchsarbeit von Lukas Hofer, Lisa Schweinberger und Hannes Quirgst aufbauen zu dürfen. Die kommenden Wochen bis zum Trainingsauftakt werde ich nutzen, um die Spieler via Videostudium und persönlich noch besser kennen zu lernen. Ich denke, dass dieses Projekt eine super Chance für alle BasketballerInnen und Basketballbegeisterte in Deutsch-Wagram ist.“

UDW-Nachwuchskoordinator Hannes Quirgst: „Für die Entwicklung unserer jungen Spieler ist der Schritt in die ZWEITE Basketball Bundesliga vom Zeitpunkt her ideal – so können wir unseren Talenten auch eine weitere basketballerische Perspektive in Deutsch-Wagram bieten. Gleichzeitig werden wir auch ein Team in der NÖ Landesliga stellen, um unsere anderen Nachwuchs- und Herrenspieler fördern und weiter an den Verein binden zu können.“

David Geisler beendet aktive Karriere

  • Veröffentlicht am Dienstag, 26. Juni 2018 10:09

Ein Großer des österreichischen Basketballs tritt ab!

Zunächst sah es danach aus, als würden die Vienna D.C. Timberwolves den Sprung in die ADMIRAL Basketball Bundesliga mit David Geisler machen können.

Nach reiflicher Überlegung hat sich der 37-Jährige nun doch dazu entschieden, seine lange und erfolgreiche Karriere zu beenden. Die Wölfe sind dankbar für fünf unvergessliche Jahre mit einem tollen Sportler und Menschen.

"Es ist der richtige Zeitpunkt"

"Ich habe es mir lange durch den Kopf gehen lassen und wirklich alles, privat wie beruflich, abgewogen. Es ist der richtige Zeitpunkt und ich bin sehr stolz und dankbar, meine Karriere mit einem Meistertitel beenden zu können. Ich danke nicht nur den Timberwolves, sondern allen, die mich begleitet und unterstützt haben, für eine großartige Zeit und eine Fülle an Erfahrungen", begründet der Shooting Guard, der in der letzten Saison in durchschnittlich 21 Minuten auf 8,7 Punkte pro Spiel kam, seinen Abschied.

Head Coach Hubert Schmidt weiß über den langjährigen Wolf nur Gutes zu berichten: "Ich bin mir sicher, dass jeder im Verein diese fünf Jahre mit David genossen hat. Wie er Familie, Beruf und Sport auch in fortgeschrittenem Sportler-Alter unter einen Hut gebracht hat und dabei stets ein unglaubliches Vorbild für unsere Jungen gewesen ist, verdient höchsten Respekt. David wäre für uns auch in der ABL sehr wertvoll gewesen, aber ich kann seinen Schritt gut verstehen und wünsche ihm für die Zeit nach dem aktiven Basketball von ganzem Herzen alles Gute."

General Manager Aldin Saracevic: "Wir haben David als einen tollen Sportsmann kennengelernt und freuen uns, dass er sich bei den Timberwolves fünf Jahre sehr wohl gefühlt hat. Wir werden unserem 'Oldie' einen würdigen Abschied bereiten und in nächster Zeit besprechen, ob und wie er uns in einer anderen Form erhalten bleiben möchte."

High School, Nationalteam, ABL-Meister, Europacup

Mit elf Jahren begann David hobbymäßig mit dem Basketball, 1994 spielte er bei Union Döbling erstmals in einem Verein. Nach der Zwischenstation UBBC Wien machte er in Arizona seinen High-School-Abschluss. Bereits 17-jährig folgte die erste Nominierung ins Herren-Nationalteam.

1999 wechselte der Wiener in die 1. Bundesliga zu Traiskirchen. Den Lions blieb er elf Jahre lang treu, mit ihnen feierte er einen Meister- und zwei Cuptitel. Highlights waren auch die Einsätze im Saporta-Cup, dem damals zweithöchsten europäischen Klubbewerb.

Je zwei 2BL-Titel mit Rocks und Wolves

2010 entschloss sich Geisler zum Wechsel nach Mattersburg. Die Rocks führte er zweimal als Finals-MVP zum Zweitliga-Titel.

2013 schloss sich der Vorzeigesportler den Vienna D.C. Timberwolves an und spielte damit erstmals nach 15 Jahren Pause wieder für einen Wiener Klub. Nach dem Vizemeistertitel 2014, durfte David 2015 im Wolfsdress über seinen dritten Titel in der ZWEITEN Basketball Bundesliga jubeln.

Auch eine Zwangspause nach einem Kreuzbandriss konnte den Routinier nicht stoppen, mit dem vierten 2BL-Titel fand nicht nur seine Karriere einen würdigen Abschluss, er machte sich damit auch zum alleinigen Rekordmeister in der zweiten Liga.