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ABL: Super Kampf gegen Gunners

  • Veröffentlicht am Samstag, 16. Februar 2019 19:23

Die Vienna D.C. Timberwolves verlangen den UNGER STEEL Gunners Oberwart am Samstag in der 24. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga alles ab, müssen sich im T-Mobile Dome am Ende aber unglücklich 75:77 geschlagen geben.

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Trotz vier Ausfällen zeigen die Wölfe eine tolle Leistung, der haushohe Favorit setzt sich schließlich knapp durch.

Wolves kommen im zweiten Viertel zurück

Während die Gunners komplett auflaufen, fehlen den Wölfen neben den drei Langzeitverletzten auch Petar Cosic und Paul Rotter. Oberwart dominiert zunächst am Offensiv-Rebound, Chris Tawiah und Co. legen auf 14:6 vor. Joe Scott und die Wolves verkürzen bis zur 9. Minute auf 14:19, die Burgenländer nützen ihre körperlichen Vorteile inside aber zu einer 24:14-Führung.

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Im zweiten Abschnitt zeigen die Wolves, die mit nur vier Routiniers und fünf 18- und 19-Jährigen rotieren, große Moral. Julien Hörberg, David Rados und Co. kommen auf 22:24 heran. Andrius Mikutis stellt auf 31:22 für Oberwart, die Gunners verteidigen aber überaggressiv und schicken die Timberwolves immer wieder an die Freiwurflinie. Die Hausherren arbeiten sich Stück für Stück heran und schaffen durch einen Dreier von Joe Scott bis zur Halbzeit den Anschluss auf 36:37.

Sensationelles drittes Viertel, unglückliches Ende

Der dritte Abschnitt verläuft aus Wölfe-Sicht überragend. Marko Kolaric, Nemanja Nikolic, Joe Scott und Pippo D'Angelo finden angetrieben von Jonas John offensiv konstant gute Lösungen. Defensiv wird konsequent gearbeitet und gereboundet, einzig Mikutis bereitet mit acht Zählern Probleme. Die Timberwolves gewinnen das Viertel 25:12 und und führen vor dem letzten Viertel 61:49.

In diesem schalten die Gunners defensiv noch einen Gang höher, der Wölfe-Angriff kommt ins Stocken. Bei den Burgenländern übernimmt nun Hayden Lescault: Er scort entweder selbst oder bedient Chris Tawiah. Die Wolves werden im Angriff immer wieder durch Pfiffe gestoppt, Coach Hubert Schmidt verleiht seinem Unmut Ausdruck und bekommt ein Technisches Foul aufgebrummt. Mikutis mit einem Vierpunkte-Spiel stellt auf 72:69 für Oberwart, mit einem weiteren Dreier auf 75:70 sorgt der Litauer für die Vorentscheidung. Joe Scott trifft mit dem Buzzer von außen zum Endstand.

Genug für den Sieg getan

"Wir können heute sehr stolz sein. Auf dem Papier war der Unterschied zwischen den beiden Teams riesig, auf dem Feld nicht vorhanden. Gratulation an die Gunners, die uns am Schlussviertel an beiden Enden des Feldes vor Probleme gestellt und wirklich gut gespielt haben. Die Wahrheit ist aber, dass wir heute mehr als genug getan haben, um dieses Spiel zu gewinnen", meint Coach Schmidt.

In der kommenden Woche ist wegen des Nationalteam-Fensters spielfrei. Am 2. März geht es mit dem Heimspiel gegen Gmunden weiter.

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ABL, Samstag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - UNGER STEEL Gunners Oberwart 75:77 (14:24, 36:37, 61:49)

Timberwolves: Scott 25, Kolaric 19 (10 Rebounds), Nem. Nikolic 11, D'Angelo 7, Hörberg 7, Rados 4, John 2, Nik. Nikolic, Ringhofer, Werle; Laurencik, Rotter

Gunners: Mikutis 25, Tawiah 23, Lescault 13, Poljak 7, Szkutta 5, Coleman 2, Ochsenhofer 2, Blazevic, Käferle, Wolf; Knessl, Reiterer

ABL: Gunners im T-Mobile Dome zu Gast

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 14. Februar 2019 15:50

Vor der kurzen Verschnaufpause durch das Nationalteam-Fenster in der kommenden Woche steht für die Vienna D.C. Timberwolves diesen Samstag (17 Uhr, T-Mobile Dome) in der 24. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga das Heimspiel gegen die UNGER STEEL Gunners Oberwart auf dem Programm.

Die Burgenländer liegen in der Tabelle mit nur einem Sieg Rückstand auf Leader Gmunden auf dem dritten Platz und haben sich auch für das Cup-Final-Four qualifiziert.

Klare Außenseiterrolle

Im ersten Saisonduell in der Donaustadt waren die Wölfe chancenlos, im Rückspiel in Oberwart fiel die Entscheidung erst sehr spät.

"Wir haben uns im zweiten Spiel gegen Oberwart besser präsentiert als im ersten und wollen nun trotz der Ausfälle eine weitere Steigerung erreichen. Um gegen die Top-Teams der Liga an einen Sieg denken zu können, muss schon sehr viel für uns laufen. Falls sich eine Chance bietet, wollen wir sie nützen", meint Coach Hubert Schmidt.

Jedenfalls wollen die Wiener, bei denen ein Einsatz von Petar Cosic unwahrscheinlich ist, eine konzentriertere und energiereichere Leistung als vergangene Woche in Klosterneuburg abliefern.

"Nach der deutlichen Niederlage in Klosterneuburg wollen wir zeigen, dass wir auch trotz vieler Ausfälle guten Basketball spielen können, und vielleicht schaffen wir eine Überraschung! Wir hoffen natürlich auf die Unterstützung unserer Fans, damit dies gelingt", so Captain Philipp D'Angelo.

Starkes Kollektiv

Die Gunners zeichnen sich durch ein starkes Kollektiv und aggressive Defense aus.

Guard Hayden Lescault ist Denker und Lenker, Center Chris Tawiah räumt am Rebound auf. Die beiden jungen Ex-Timberwolves Renato Poljak und Jakob Szkutta spielen ebenso wichtige Rollen wie der litauische Shooter Andrius Mikutis und Ex-Nationalspieler Hannes Ochsenhofer.

Sebastian Käferle, Georg Wolf und Justin Coleman komplettieren die ausgewogene Neuner-Rotation von Coach Horst Leitner.

Im Anschluss an das ABL-Spiel treffen unsere Damen in der AWBL auf Vienna United/Post SV (19.20 Uhr).

ABL: Nächster Lokal-Schlager

  • Veröffentlicht am Freitag, 08. Februar 2019 19:41

Eine Woche nach dem bravourösen Heimsieg gegen die Arkadia Traiskirchen Lions steht für die Vienna D.C. Timberwolves in der ADMIRAL Basketball Bundesliga das nächste Lokal-Derby auf dem Spielplan.

Die Wölfe gastieren am Sonntag (17 Uhr) im Rahmen der 23. Runde bei den BK Klosterneuburg Dukes.

Die Donaustädter haben gute Erinnerungen an das Happyland, konnten sie doch in der ersten Hinrunde auswärts hauchdünn gewinnen. Den Niederösterreichern gelang im T-Mobile Dome jedoch die Revanche.

Dukes im Cup-Final-Four

Die Dukes haben zwei aufregende Spiele hinter sich: Am Wochenende siegten sie knapp gegen die Unger Steel Gunners Oberwart, am Donnerstag setzten sie sich im Cup-Viertelfinale gegen den BC Hallmann Vienna nach Overtime durch - beides ohne den an der Schulter verletzten Nationalspieler Momo Lanegger.

Klosterneuburg verpflichtete als Ersatz den 38-jährigen US-Guard Ezra Williams, der am Sonntag debütieren könnte.

Das Team von Ex-Teamchef Werner Sallomon, das auf dem vierten Tabellenplatz liegt, wird von Nationalteam-Spieler Max Hopfgartner, Predrag Miletic, Edin Bavcic und Valentin Bauer angeführt.

Der aus dem Timberwolves-Nachwuchs stammende Juri Blazevic, Christoph Greimeister und Lennart Burgemeister erfüllen ihre Rollen in der Mannschaft gut.

Petar Cosic wahrscheinlich out

Die Timberwolves spielten in den letzten Wochen mit Selbstvertrauen: Nicht nur bei den Siegen gegen Fürstenfeld und Traiskirchen, auch bei den knappen Niederlagen gegen Kapfenberg und Graz lief es vor allem in der Offense rund.

Das soll auch in Klosterneuburg so bleiben, obwohl mit Petar Cosic ein vierter Leistungsträger ziemlich sicher ausfallen wird. Die Fersenverletzung dürfte weniger schwer ausgefallen sein als zunächst befürchtet, der Routinier konnte aber noch nicht wieder ins Training einsteigen.

Damit wird der fünftälteste Spieler in der Wolves-Rotation voraussichtlich erneut nur 19 Jahre alt sein.

Defense als Schlüssel

"Wenn wir defensiv disziplinierter und intelligenter agieren als beim letzten Aufeinandertreffen, haben wir trotz der Verletzungsprobleme eine Chance auf eine erneute Auswärts-Überraschung. Vor allem gegen Max Hopfgartner müssen wir besser verteidigen", fordert Coach Hubert Schmidt.

Pippo D'Angelo meint: "Wir wollen nach unserem tollen Heimsieg gegen die Lions den Schwung nach Klosterneuburg mitnehmen, dort befreit aufspielen und vielleicht auch überraschen. Natürlich hoffen wir auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans bei diesem Donauderby!"

ABL: Deutliche Niederlage in Klosterneuburg

  • Veröffentlicht am Sonntag, 10. Februar 2019 19:13

Die Vienna D.C. Timberwolves verlieren am Sonntag in der 23. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga bei den BK Klosterneuburg Dukes mit 60:95.

Ohne Petar Cosic und die drei Langzeitverletzten bleiben die Wölfe trotz einer mäßigen Leistung bis zum Ende des dritten Viertels noch im Spiel. Die Niederösterreicher sind an diesem Tag aber klar besser als die jungen Donaustädter, die auf nur vier Routiniers zurückgreifen können.

Klosterneuburg ab 4. Minute durchwegs vorne

Die Wolves legen durch Marko Kolaric und Nemanja Nikolic gut los und führen 4:0 und 6:4. Danach dominieren die Dukes durch Maximilian Hopfgartner und Christoph Greimeister inside. Die Gäste bleiben durch Joe Scott, Paul Rotter und Jonas John aber dran. Nach dem ersten Viertel liegt Klosterneuburg 20:16 voran.

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Der Schlagabtausch geht auch danach weiter. Edin Bavcic inside bzw. Ex-Wolf Juri Blazevic und Predrag Miletic schenken den Wienern ein, aber auch Scott und Nikolic zeigen sich aus der Distanz treffsicher. Zwar führen die Dukes zwischenzeitlich mit elf Punkten, aber Nikica Nikolic kann in der 19. Minute auf 34:39 verkürzen. Durch einen Buzzer-Beater-Dreier von Lennart Burgemeister ist der Vorsprung der Klosterneuburger zur Halbzeit schließlich doch zweistellig (44:34).

Schlechter Start in die zweite Hälfte

Angeführt von Miletic bauen die Dukes ihren Run auf 19:2 aus, nach 24 Minuten heißt es bereits 58:36 für die Gastgeber. Jonas John bricht die "Korbsperre" mit zwei Dreiern und David Rados und Co. verkürzen auf 46:60. Mit einem 63:47 für Klosterneuburg geht es in die letzte Pause.

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Marko Kolaric verringtert die Differenz mit einem Dreipunkter noch auf 50:65, aber die Wölfe sind an diesem Abend im Abschluss einfach zu harmlos. Die Dukes, allen voran Predrag Miletic, nützen das zu zahlreichen Gegenangriff-Punkten und ziehen bis zur 35. Minute auf 81:54 davon. In den Schlussminuten leeren die Coaches ihre Bänke, bei den Wolves erzielt Mark Laurencik seine ersten ABL-Punkte.

Dukes mit mehr Qualität und Intensität

"Trotz der enormen Schwächung und obwohl bis auf vielleicht Joe Scott und Jonas John keine der verbliebenen Stützen Normalform erreicht hat, waren wir eigentlich relativ lange im Spiel. Ärgerlich ist, dass wir ersten Hälfte mit zwei, drei mentalen Fehlern ein knappes Halbzeitresultat vertan haben. Insgesamt konnten wir aber nicht annähernd die Qualität und die Intensität der Dukes auf das Feld bringen. Es wäre auch vermessen, jede Woche mit so einer Leistung wie gegen Traiskirchen zu rechnen", kommentiert Coach Hubert Schmidt.

Vor der Nationalteam-Pause empfangen die Wolves am kommenden Samstag die Unger Steel Gunners im T-Mobile Dome.

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ABL, Sonntag, Happyland:

BK Klosterneuburg Dukes - Vienna D.C. Timberwolves 95:60 (44:34)

Timberwolves: Scott 14, Nem. Nikolic 11, Kolaric 9, John 8, Laurencik 5, Hörberg 4, Rados 4, Rotter 3, Nik. Nikolic 2, D'Angelo, Reichle, Ringhofer

Klosterneuburg: Miletic 23, Hopfgartner 13, Bavcic 12, Greimeister 11, Blazevic 10, Burgemeister 7, Chr. Leydolf 7, Bauer 6, Pettinger 4, Cl. Leydolf 2, Kilic; Williams

ABL: Super Sieg gegen Traiskirchen!

  • Veröffentlicht am Sonntag, 03. Februar 2019 19:05

Die Vienna D.C. Timberwolves feiern am Sonntag in der 22. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga einen fantastischen 96:80-Heimsieg gegen die Arkadia Traiskirchen Lions, den ersten Erfolg gegen die Niederösterreicher überhaupt.

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Die Wölfe spielen angeführt von einem unglaublichen Joe Scott (20 Punke im ersten Viertel!) vor allem in der ersten Hälfte überragend und führen mit bis zu 31 Punkten (49:18). Leider verletzt sich Petar Cosic nach nur acht gespielten Minuten an der Ferse, doch die sechs eingesetzten 18- und 19-Jährigen schließen die Lücke hervorragend.

Unglaublicher Start

Die Timberwolves beginnen das Spiel mit einer Zonen-Defense, was die Lions nicht in Fahrt kommen lässt. Bei den Wölfen ist vor allem Joe Scott nicht zu halten, er erzielt im ersten Viertel unglaubliche 20 Punkte bei 8/9 Würfen. Die Hausherren legen einen 19:0-Run auf 27:5 hin, mit 32:10 geht es in die erste Pause.

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Leider verletzt sich Petar Cosic in der 11. Minute nach einem Block gegen Benedikt Güttl an der Ferse, er kann nicht weitermachen und wird noch während des Spiels ins Krankenhaus gebracht. Die Wolves lassen sich aber nicht stoppen, alle sechs eingesetzten Youngsters liefern vor der Halbzeit ab. David Rados dominiert am Rebound, Nikica Nikolic (2) und Sam Ringhofer treffen Dreipunkter und auch Julien Hörberg, Jonas John und Paul Rotter agieren abgeklärt. Bei den Lions scoren in dieser Phase fast ausschließlich Shawn Ray und Benedikt Güttl. Die Wolves ziehen auf 49:18 davon und gehen mit einem 54:28 in die Kabinen.

Lions verbessert, aber Wölfe lassen nichts anbrennen

Nach Seitenwechsel zeigt sich Traiskirchen offensiv deutlich verbessert, vor allem von außen (erste Hälfte 3/17, zweite Hälfte 10/17 Dreier). Ex-Timberwolf Oscar Schmit, Benedikt Danek und Benedikt Güttl treffen, doch auch die Wolves sind mit Pippo D'Angelo immer wieder erfolgreich. Gegen Ende des Viertels gelingt den Lions ein 7:0-Run auf 53:72.

Oscar Schmit und Co. verkürzen im Schlussabschnitt weiter auf 63:77, Julien Hörberg, Marko Kolaric und die Wölfe um Nemanja Nikolic ziehen wieder auf 83:63 davon. Traiskirchen hat allerdings Feuer gefangen, Shawn Ray macht den Rückstand mit drei Dreipunktern bis zur 39. Minute einstellig (80:89). Kolaric und der überragende Scott sorgen in der letzten Phase mit sieben Zählern aber noch für einen deutlichen Erfolg.

"Das war heute vor der Pause wirklich eine unglaubliche Leistung der Wölfe! Wir hoffen, dass sich Petar Cosic nicht schwerer verletzt hat", meint Coach Hubert Schmidt, dessen Team am kommenden Sonntag (17 Uhr) bei den Klosterneuburg Dukes gastiert.

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ABL, Sonntag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - Arkadia Traiskirchen Lions 96:80 (32:10, 54:28, 72:53)

Timberwolves: Scott 33, Kolaric 17 (11 Rebounds), D'Angelo 13, Hörberg 9, Nem. Nikolic 8, Nik. Nikolic 6, Ringhofer 3, Rados 3, Cosic 2, John 2, Rotter

Traiskirchen: Ray 22, Schmit 18, Güttl 15, Danek 14, Andjelkovic 5, Gentner 4, Zdravkovic 2, Duck, Lesny, Müller, Schönerstedt; Chrigui