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ABL: Chancenlos beim Titelfavoriten

  • Veröffentlicht am Samstag, 15. Dezember 2018 21:42

Die Vienna D.C. Timberwolves müssen am Samstag in der 11. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga die Überlegenheit von Meister Kapfenberg anerkennen und verlieren auswärts klar mit 44:87.

- - - VIDEO-Highlights - - -

Die Wölfe liegen bereits im ersten Viertel mit 20 Punkten zurück, können das Spiel danach zehn Minuten lang ausgeglichen gestalten. Die Steirer bauen den Vorsprung im dritten Abschnitt aber weiter aus und die Wolves wechseln früh durch.

Für die Donaustädter ist es die erste Auswärtsniederlage im sechsten Spiel in der Fremde.

Vorentscheidung schon im ersten Viertel

Die Wiener müssen zusätzlich zu den Langzeitausfällen auf den erkrankten Julien Hörberg verzichten. Angeführt von Elijah Wilson und Milan Stegnjaic zeigen sich die Bulls von Beginn an sehr treffsicher, die Timberwolves hingegen haben gegen die aggressive Defense große Probleme. Immer wieder kommen die Kapfenberger nach schlechten offensiven Entscheidungen der Wölfe ins Laufen. In der 10. Minute heißt es bereits 28:8, Pero Cosic trifft kurz vor dem Buzzer noch einen Dreipunkter.

Im zweiten Viertel präsentieren sich die Wolves deutlich besser. Kapitän Philipp D'Angelo und Marko Kolaric sorgen vorne für Punkte, hinten greift eine Zonen-Verteidigung recht gut. Der Rückstand kann zweimal auf 14 Zähler verringert werden, offensiv sind die Wölfe aber am heutigen Tag zu zahnlos, um es noch spannend zu machen. Darien Nelson-Henry inside und Wilson von außen lassen die Hausherren bis zur Halbzeit auf 44:25 davonziehen.

Auch in Hälfte zwei klar unterlegen

Nach Seitenwechsel finden die Wiener überhaupt nicht ins Spiel, versuchen es zu sehr mit der Brechstange. Vujosevic und Co. legen einen 22:0-Run auf 66:27 hin. David Rados und Pezi Hofbauer können bis zum Viertelende auf 39:68 stellen.

Im Schlussabschnitt gelingt offensiv nicht mehr viel. Der 16-jährige Jakob Lohr feiert sein ABL-Debüt.

Bulls-Defense zu stark

"Kapfenberg hat heute die stärkste Defense gespielt, auf die wir im bisherigen Saisonverlauf getroffen sind, Gratulation an die Bulls zu dieser Leistung. Wir haben heute keinen guten Tag erwischt und konnten aufgrund der vielen Ausfälle auch nicht entsprechend reagieren. Uns ist klar, dass solche Niederlagen im Laufe einer langen Saison passieren können. Wichtig ist, dass wir bereits im kommenden Spiel eine gute Reaktion darauf zeigen", meint Coach Hubert Schmidt, dessen Team weiter bei einer positiven Bilanz hält (6:5).

Am kommenden Samstag (17 Uhr) gastiert der UBSC Raiffeisen Graz im Rahmen der Weihnachtsfeier im T-Mobile Dome. Der Eintritt ist für alle SpielerInnen und Mitglieder frei.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

ABL, Samstag:

Kapfenberg Bulls - Vienna D.C. Timberwolves 87:44 (28:11, 44:25, 68:39)

Timberwolves: Cosic 10, D'Angelo 10, Kolaric 9, Rados 7, Hofbauer 3, Scott 3, Reichle 2, Nem. Nikolic, Nik. Nikolic, Lohr

Kapfenberg: Stegnjaic 19, Wilson 19, Nelson-Henry 14, Vujosevic 13, Bowles 5, Coffin 5, Hahn 5, Vötsch 5, Nakic 2, Schrittwieser, Magerböck

ABL: Zu Gast beim Meister

  • Veröffentlicht am Freitag, 14. Dezember 2018 01:41

Die Vienna D.C. Timberwolves treffen am Samstag (19 Uhr) in der 11. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga auswärts auf die Kapfenberg Bulls.

Nach zehn Spieltagen liegen die Wölfe in der Tabelle sensationellerweise gleichauf mit den Steirern (je 6:4 Siege), die Bulls sind Vierter, die Wolves Fünfter.

Das erste Spiel gegen das dominierende Team der letzten Jahre verloren die Wiener schlussendlich klar mit 82:101, konnten die Partie aber lange offen halten.

Ein Duo, das es zu entschärfen gilt

Im Gegensatz zum Oktober sind bei den Timberwolves Philipp D'Angelo und Julien Hörberg wieder fit, Kapfenberg-Coach Mike Coffin steht mit US-Forward Raymond Bowles als Ersatz für den entlassenen David Samuels ein neuer Spieler zur Verfügung.

Elijah Wilson (35 Punkte) und Bogic Vujosevic (27+9 Assists) waren im T-Mobile Dome von den Wolves nicht zu stoppen.

Die Mannen von Hubert Schmidt brennen darauf, zwei Tage nach der unglücklichen Cup-Niederlage wieder eine konstantere Performance zu zeigen.

Wölfe ohne Druck

"Durch die kurze Regenerationszeit nach dem Cup ist die Aufgabe in Kapfenberg noch etwas schwieriger als ohnehin schon. Andererseits ist es gut, die Enttäuschung vom Donnerstag nicht lange mitschleppen zu müssen. Gegenüber dem ersten Aufeinandertreffen müssen wir Bogic Vujosevic und Elijah Wilson deutlich besser kontrollieren, wollen wir eine Chance haben", meint der Coach, dessen Team die drei letzten Meisterschaftsspiele gewinnen konnte.

Kapitän Philipp D'Angelo und Co. wollen befreit aufspielen: "Wir haben in Kapfenberg nichts zu verlieren und wollen die Partie wie schon im Hinspiel möglichst lange offen halten. Vielleicht haben wir dann am Ende noch Reserven, um eine Überraschung zu schaffen."

Cup-Heimderby am Donnerstag

  • Veröffentlicht am Dienstag, 11. Dezember 2018 12:29

Erstmals steigen die Vienna D.C. Timberwolves direkt im Achtelfinale in den Basketball Cup ein. Neben den zehn Klubs der ADMIRAL Basketball Bundesliga qualifizierten sich sechs 2BL-Teams für die Runde der letzten 16.

Die Timberwolves waren bei der Auslosung gesetzt und bekamen einen Heimspiel-Kracher gegen den BC Hallmann Vienna zugelost! Tip-off im T-Mobile Dome ist Donnerstag 19 Uhr.

Genau drei Wochen nach dem ersten Saisonderby kommt es also bereits zum zweiten Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen.

Hält der Siegeslauf an?

Die Timberwolves sind gut drauf und weisen in der ABL gemeinsam mit Oberwart mit drei Erfolgen die aktuell längste Siegesserie auf.

Am Samstag wurde gegen Fürstenfeld der erste Heimsieg eingefahren, mit einer 6:4-Bilanz nehmen die Wölfe den fünften Platz ein.

Am Donnerstag müssen die Wolves neben den Langzeitverletzten Jonas John, Laurence Müller und Vince Polakovic auch auf die im Cup bereits bei Deutsch-Wagram eingesetzten Paul Rotter, Lukas Reichle und Mark Laurencik verzichten. Auf einen Einsatz von Petar Cosic, zuletzt durch Achillessehnenprobleme und Magenprobleme außer Gefecht, darf gehofft werden.

BC überraschte in Gmunden

Um wie in der Meisterschaft gegen den BC jubeln zu können und wie im Vorjahr in das Cup-Viertelfinale einzuziehen, wird erneut eine Top-Leistung nötig sein.

Die Truppe von Coach Luigi Gresta beeindruckte am Sonntag ohne Musti Hassan-Zadeh mit einem Sieg in Gmunden und feierte damit schon den dritten Auswärtserfolg bei einem Titelfavoriten.

Die Favoritner liegen in der Meisterschaft mit 4:6 Siegen auf Rang sieben und warten noch auf das für Dezember angekündigte Comeback von Stjepan Stazic.

Schwerstes, aber auch attraktivstes Los

"Wir haben das schwerste, aber sicher auch attraktivste Cup-Los gezogen. Um auch das zweite Derby gewinnen zu können, werden wir wieder eine sehr disziplinierte Defensivleistung benötigen und uns offensiv gegenüber dem ersten Duell steigern müssen", prophezeit Timberwolves-Coach Hubert Schmidt.

Kapitän Philipp D'Angelo meint: "Nachdem wir das erste Wiener Derby für uns entscheiden konnten, müssen wir unsere Leistung aus dem Hinspiel wiederholen und unseren Gameplan perfekt umsetzen, um gegen den sicherlich top motivierten BC Vienna wieder erfolgreich zu sein."

Niederlage im Cup-Krimi

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Dezember 2018 21:24

Die Vienna D.C. Timberwolves scheiden im Achtelfinale des Basketball-Cups aus. Die Wölfe müssen sich am Donnerstag im T-Mobile Dome dem BC Hallmann Vienna mit 75:76 geschlagen.

Die Wolves gehen nach einem frühen 16-Punkte-Rückstand in der Schlussminute in Führung, können diese aber nicht halten.

Wölfe verschlafen zehn Minuten völlig

Die Wölfe erwischen angeführt von Marko Kolaric den besseren Start, führen 7:1 und nach einem Dreier von Peter Hofbauer in der 5. Minute 14:6. Danach fallen die Wolves vorne wie hinten in Lethargie, Florian Trmal dominiert für den BC am Offensiv-Rebound und Paul Radakovics trifft die offenen Würfe. Nach dem ersten Viertel liegen die Gäste 27:17 voran.

Bis zur 14. Minute ändert sich nichts, die Gresta-Truppe komplettiert einen 29:5-Run und zieht auf 35:19 davon. Die Timberwolves wachen dank der Energie von Julien Hörberg und Nikica Nikolic auf und arbeiten sich mit Zonen-Verteidigung schnell zurück. Nach einem Dreier von Nemanja Nikolic heißt es zur Halbzeit nur noch 36:37.

Turbulente Schlussphase

Nach Seitenwechsel erfängt sich der BC und setzt sich durch schöne Aktionen auf 47:40 ab. Die Wolves halten mit Dreiern von Nemanja Nikolic, Petar Cosic und Philipp D'Angelo dagegen, mit 59:55 für Jason Detrick und Co. geht es in den Schlussabschnitt.

Nach einem And-one von Detrick zum 69:61 in der 36. Minute scheint alles auf einen BC-Sieg hinzudeuten, aber danach verteidigen Julien Hörberg sensationell und vorne übernehmen Nemanja Nikolic und Petar Cosic, der in der Schlussminute auf 73:71 stellt. Im Gegenzug verwertet Mustafa Hassan-Zadeh einen Dreier, der BC-Kapitän legt einen Freiwurf zum 75:73 nach. Drei Sekunden vor Ende wird Petar Cosic im Wurf gefoult, er versenkt beide Freiwürfe zum Ausgleich, begeht danach aber bei einem Steal-Versuch ein Foul. Jason Detrick trifft den zweiten Freiwurf. Die Wölfe kommen nach einem Timeout noch zu einem Wurf von Joe Scott, der jedoch daneben geht.

Zu wenig Energie in der ersten Hälfte

"Wir haben das Spiel heute in der ersten Hälfte verloren, für ein Cup-Derby unerklärlich wenig Energie gebracht, das war enttäuschend. Wir haben uns wieder einmal großartig zurückgekämpft und waren dem Sieg nahe, haben am Ende aber mentale Fehler begangen, deswegen hat der BC schlussendlich verdient gewonnen", kommentiert Coach Hubert Schmidt.

Bereits am Samstag (19 Uhr) steht in der ADMIRAL Basketball Bundesliga das nächste Spiel auf dem Programm, die Wölfe gastieren bei den Kapfenberg Bulls.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Basketball-Cup, Achtelfinale, Donnerstag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - BC Hallmann Vienna 75:76 (17:27, 36:37, 55:59)

Timberwolves: Cosic 19, Nem. Nikolic 18 (10 Rebounds), Kolaric 16 (10 Rebounds), D'Angelo 10, Hofbauer 7, Hörberg 3, Nik. Nikolic 2, Rados, Scott; Goranovic, Ringhofer, Werle

BC Vienna: F. Trmal 21, Detrick 15, Radakovics 15, Haughton 11, Hassan Zadeh 7, Gvozden 4, M. Trmal 2; Andrejic, Koka, Trbovic

ABL: Souveräner erster Heimsieg!

  • Veröffentlicht am Samstag, 08. Dezember 2018 18:57

Die Vienna D.C. Timberwolves feiern am Samstag im T-Mobile Dome ihren ersten Heimsieg in der ADMIRAL Basketball Bundesliga und den sechsten Erfolg insgesamt.

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Gegen die Raiffeisen Fürstenfeld Panthers siegen die Wölfe trotz des zusätzlichen Ausfalls zweier weiterer Guards (Petar Cosic und Paul Rotter) problemlos mit 91:69 (55:36).

Offensiv-Feuerwerk in der ersten Hälfte

Der 18-jährige Nikica Nikolic steht erstmals in der Starting Five, nur vier Wolves sind älter als 20 Jahre alt! Den Wölfen ist von einer Schwächung nichts anzumerken, Nikolic versenkt schnell einen Dreier zum 5:2, Peter Hofbauer lässt zwei folgen und die Hausherren führen nach fünf Minuten 16:7. Die Panthers kommen besser ins Spiel, doch Joe Scott, Hofbauer und Lukas Reichle fügen weitere Treffer von außen hinzu. Der Vorsprung wächst auf 31:15 an, durch einen Dreier von Marko Car verkürzen die Panthers bis zur Pause auf 21:33.

- - - BILDER zum Spiel - - -

Im zweiten Viertel lassen Pippo D'Angelo, Andreas Werle und Co. den Ball offensiv weiter gut laufen, Fürstenfeld kann durch Filip Mileta, Mario Spaleta und schließlich Ibrahim Alisic dranbleiben bzw. auf 36:46 verkürzen. Danach versenken Marko Kolaric und Hofbauer zwei Dreipunkter und nach Freiwürfen von Julien Hörberg (sechs Assists in Hälfte eins) und David Rados heißt es zur Halbzeit 55:36.

Youngsters überzeugen

Der dritte Abschnitt ist offensiv nicht mehr so spektakulär, Car und Co. verkürzen zwischenzeitlich auf 48:64. Die Timberwolves gehen wieder früh in die Bank und setzen sich angeführt von D'Angelo und Scott wieder auf 72:48 ab.

Im Schlussviertel erhöhen die Youngsters um Sam Ringhofer und David Rados zunächst auf 79:50, Emils Sürums und die Steirer antworten noch einmal mit einem 10:0-Run. Spannend wird es aber nicht mehr, mit Marko Goranovic schreibt auch der zwölfte Timberwolf an und die Donaustädter können sich über den ersten Heimsieg mit 125 (!) U21-Minuten freuen.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

ABL, Samstag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - Raiffeisen Fürstenfeld Panthers 91:69 (33:21, 55:36, 72:48)

Timberwolves: Hofbauer 14, Scott 13, Nik. Nikolic 11, D'Angelo 10, Kolaric 10, Rados 9, Nem. Nikolic 7 (10 Rebounds), Reichle 6, Goranovic 3, Hörberg 3, Ringhofer 3, Werle 2

Panthers: Spaleta 21, Mileta 15, Car 12, Sürums 10, Reinelt 6, Alisic 2, Porca 2, Heuberger 1, Beganovic, Zukic; Ramadani