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ABL: Gründonnerstag in Gmunden

  • Veröffentlicht am Dienstag, 16. April 2019 13:01

In der Karwoche gibt es für die Vienna D.C. Timberwolves volles Programm: Am Donnerstag (19 Uhr) ist man bei den Swans Gmunden zu Gast, am Samstag (17 Uhr) kommen am vorletzten Grunddurchgang-Spieltag der ADMIRAL Basketball Bundesliga die Raiffeisen Flyers Wels in den T-Mobile Dome.

Nach der Fixierung des Playoff-Platzes geht es für die Wölfe in den letzten drei Runden neben der "Ehre" auch darum, möglichst fit und gut vorbereitet in das am 1. Mai beginnende Viertelfinale zu gehen.

Der Erstrundengegner könnte am Donnerstag übrigens schon feststehen: Sollte Kapfenberg das Topspiel gegen Verfolger Oberwart gewinnen, stehen die Steirer als Grunddurchgangsieger und damit Wolves-Kontrahent fest.

Weiter Verletzungsprobleme bei den Wölfen

Am Traunsee wird es für die Timberwolves naturgemäß schwierig, die Schwäne sind klarer Favorit. Dass ein Sieg nicht unmöglich ist, haben die Wölfe aber mit einem sensationellen Heimsieg beim letzten Aufeinandertreffen gezeigt.

Wie beim 74:68 Anfang März sind die Donaustädter allerdings wieder ersatzgeschwächt: Neben Peter Hofbauer, Laurence Müller und Jonas John fehlen auch Andreas Werle, Marko Goranovic und Janis Tomaschek verletzungsbedingt. Marko Kolaric und Nemanja Nikolic sind angeschlagen.

Während sich Enis Murati, Devin White und Gmunden noch im Kampf um Platz zwei (und theoretisch Platz eins) befinden, ist der achte Rang für die Timberwolves ja schon eingemeißelt.

Gelingt erneute Überraschung?

"Wir haben einige angeschlagene und verletzte Spieler. Da in der Tabelle nach vorne und hinten nichts mehr möglich ist, ergibt sich als oberstes Ziel, zum Playoff-Start möglichst fit zu sein. Dennoch werden wir natürlich versuchen, ein zweites Mal gegen Gmunden zu überraschen", sagt Wolves-Coach Hubert Schmidt.

Captain Philipp D'Angelo meint: "Gmunden ist nach der Niederlage im letzten Duell sicher extra motiviert und braucht den Sieg für die Tabelle. Wir müssen von Anfang an voll dagegenhalten, um auch auswärts bestehen zu können."

Gmunden ist nach der Niederlage im letzten Duell sicher extra motiviert und braucht den Sieg für die Tabelle. Wir müssen von Anfang an voll dagegenhalten, um auch auswärts bestehen zu können.

ABL: Timberwolves fix in den Playoffs!

  • Veröffentlicht am Sonntag, 14. April 2019 19:33

Nach der heutigen Niederlage des UBSC Raiffeisen Graz steht es drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs endgültig fest: Die Vienna D.C. Timberwolves werden in ihrer Premieren-Saison in der ADMIRAL Basketball Bundesliga an den Playoffs teilnehmen!

Die Wölfe standen von Runde eins an durchgehend auf einem Viertelfinal-Platz und können von diesem von Graz und Fürstenfeld nicht mehr verdrängt werden.

Die Wolves erreichen damit nach dem Vereinsziel Klassenerhalt nun auch das mannschaftsintern gesetzte Ziel - und das, obwohl Vince Polakovic, Laurence Müller, Pezi Hofbauer und Jonas John einen Großteil der Saison verpassten und mit Petar Cosic und Julien Hörberg weitere Leistungsträger einige Spiele verpassten.

Bemerkenswert: Die Vienna D.C. Timberwolves vergeben mit großem Abstand die meisten Minuten an U21-Spieler, zusätzlich wird der Nachwuchs auch in der 2BL bei Kooperationspartner UDW Alligators gefördert.

Stolz und Dankbarkeit

"Wir haben uns intern vor der Saison durchaus zugetraut, im Kampf um einen Playoff-Platz mitzumischen. Dass wir es trotz so vielen Verletzten souverän schaffen würden, hat aber niemand erwartet. Möglich wurde das durch die unglaubliche Konstanz unserer Routiniers und durch viele Sternstunden unserer Talente. Die großen Schlüssel zum Erfolg waren aber der Zusammenhalt in der Mannschaft und im ganzen Umfeld, das Vertrauen ineinander auch nach Rückschlägen und das Teamplay. Nicht umsonst liegen wir bei den Assists an erster Stelle. Auch wenn im Viertelfinale ein harter Brocken auf uns wartet, werden wir auch dort versuchen zu überraschen", sagt Head Coach Hubert Schmidt.

Kapitän Pippo D'Angelo jubelt: "Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft, vor allem auf unsere jungen Spieler, die uns sehr gut über unsere großen Verletzungssorgen hinweggeholfen und so das Erreichen der Playoffs in unserer ersten ABL-Saison erst möglich gemacht haben! Außerdem möchte ich die großartige Arbeit der ganzen Organisation und Coaches hervorheben und ohne unsere großartigen Fans wäre es sowieso nicht möglich gewesen."

General Manager Aldin Saracevic freut sich ebenso: "Wir sind unglaublich stolz, dass in unserer ersten ABL-Saison trotz vieler Ausfälle die Qualifikation für die Playoffs gelungen ist. Ich möchte mich bei unserer Mannschaft und vor allem bei unserem Trainerteam rund um Hubert Schmidt bedanken, das rund um die Uhr unglaublichen Einsatz gezeigt und das Optimum aus dem Team herausgeholt hat."

Auftakt am 1. Mai

Nach der 33. Runde steht fest, dass für die Wölfe keine Rangverbesserung mehr möglich ist, Platz acht also fix ist. Somit kann man sich ab sofort voll auf das Viertelfinale konzentrieren.

Am wahrscheinlichsten ist ein Aufeinandertreffen mit dem Dominator der letzten Jahre aus Kapfenberg, aber auch Oberwart und Gmunden haben noch Chancen auf den ersten Platz.

Die Viertelfinal-Termine (best of five):

Spiel 1: Mittwoch, 1.5., auswärts
Spiel 2: Samstag, 4.5., auswärts
Spiel 3: Dienstag, 7.5., heim
Spiel 4: Donnerstag, 9.5., heim (falls nötig)
Spiel 5: Sonntag, 12.5., auswärts (falls nötig)

ABL: Bei den Gunners zu Gast

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 11. April 2019 15:05

Im Rahmen der 33. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga gastieren die Vienna D.C. Timberwolves am Samstag um 19 Uhr bei den Unger Steel Gunners Oberwart.

Vor diesem Duell gibt es wie befürchtet wieder einmal schlechte Nachrichten von der Verletztenfront: Jonas John, der schon große Teile der Saison wegen einer Leistenverletzung verpasste und zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, muss deswegen vier bis acht Wochen pausieren.

Eine Rückkehr auf das Parkett im laufenden Spieljahr ist also leider unwahrscheinlich.

Playoff-Platz in Griffweite

Positiv ist, dass Petar Cosic nach seinem kurzfristigen Ausfall für das vergangene Spiel nun wieder voll im Training steht.

Die Wölfe haben in den letzten Runden recht gute Leistungen gezeigt: Neben dem Sieg gegen Graz konnte man Traiskirchen fast ein zweites Mal bezwingen und auch gegen Klosterneuburg gab es trotz der klaren Niederlage viele gute Phasen.

Gegen Oberwart konnten Nemanja Nikolic und Co. in der laufenden Saison noch nicht gewinnen, beim letzten Aufeinandertreffen mussten sich die Wolves nach einem tollen Spiel allerdings nur äußerst unglücklich geschlagen geben.

Im Mittelpunkt steht für Donaustädter die mögliche Qualifikation für die Playoffs. In den verbleibenden vier Runden reicht ein eigener Sieg oder eine Niederlage von Konkurrent Graz. Die Steirer empfangen am Sonntag den BC Vienna.

Stark besetztes Team mit Star Lescault

Im Burgenland sind die Timberwolves natürlich klare Außenseiter. Die Gunners liegen einen Sieg hinter Kapfenberg und gleichauf mit Gmunden auf dem zweiten Platz.

US-Guard Hayden Lescault ist der vielleicht kompletteste Spieler der Liga, mit Chris Tawiah, Justin Coleman und Dwane Miner bringen die Oberwarter viel Athletik auf das Feld.

Routinier Hannes Ochsenhofer, Andrius Mikutis und Georg Wolf sind gefährliche Werfer und die Ex-Wölfe Renato Poljak und Jakob Szkutta spielen jeweils eine starke Saison.

Kapitän Sebastian Käferle fehlt Coach Horst Leitner verletzungsbedingt.

Antworten gegen intensive Defense gefragt

"Gegen die Gunners ist es besonders wichtig, auf ihre intensive Defense die richtigen Antworten zu finden. Hinten gilt es, Hayden Lescault bestmöglich einzuschränken", weiß Wolves-Coach Hubert Schmidt.

Kapitän Pippo D'Angelo meint: "Wir wollen uns in Oberwart für unsere knappe Heimniederlage revanchieren und wieder befreit aufspielen."

ABL: Von den Gunners überpowert

  • Veröffentlicht am Samstag, 13. April 2019 21:39

Die Vienna D.C. Timberwolves unterliegen am Samstag in der 33. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga bei den Unger Steel Gunners Oberwart mit 78:97.

Die Wölfe sind im dritten Viertel auf einen Punkt und in der 36. Minute auf sechs Zähler dran, insgesamt ist der Tabellenzweite aber physisch und athletisch zu überlegen.

- - - VIDEO-Highlights - - -

Gunners ziehen kurz vor Halbzeit davon

Die ersten Minuten verlaufen ausgeglichen, beide Teams finden gute Lösungen in der Offense. Joe Scott scort zwei Dreier zu einer 13:10-Führung für die Wölfe, Pippo D'Angelo und Co. halten den Spielfluss aufrecht. Oberwart dominiert aber am Rebound und trifft gut von außen. Die Burgenländer führen nach zehn Minuten 25:22.

- - - BILDER zum Spiel (Pictorial) - - -

Anfangs des zweiten Viertels verteidigen die Wolves stark, vorne legen Marko Kolaric, Julien Hörberg und Co. einen 11:2-Run auf 33:29 hin. Nach 15 Minuten heißt es noch 37:37, danach folgt jedoch eine vorentscheidende Phase: Die Wölfe versuchen es oft zu früh aus der Distanz, die Gunners um die Ex-Nachwuchs-Wolves Renato Poljak und Jakob Szkutta ziehen bis zur Halbzeit auf 53:41 davon. Andi Werle fällt mit einer Verletzung an der Hüfte aus.

Wölfe kämpfen, aber Oberwart schlägt zurück

Die Timberwolves starten mit Zonen-Verteidigung in die zweite Hälfte, Pero Cosic und Co. lassen vier Minuten lang keinen Punkt zu und verkürzen auf 50:53 und 53:54. Die Qualität bei den Timberwolves sinkt bei den Wechseln an diesem Abend leider beträchtlich, die Gunners fangen sich vor allem dank Hayden Lescault und Andrius Mikutis und ziehen bis zur letzten Pause auf 72:60 davon.

Die Wölfe geben sich weiter nicht geschlagen und nach vier Dreiern (2x Joe Scott, Marko Kolaric, Nemanja Nikolic) befindet man sich in der 36. Minute beim Stand von 75:81 voll in Schlagdistanz. In der Folge scoren aber fast nur noch die Gunners: Justin Coleman und Hannes Ochsenhofer sorgen aus der Distanz für die Entscheidung (89:75), beide Teams wechseln und Jonathan Knessl legt für die Gunners noch zwei Dreier nach. Für die Wolves kann noch Lukas Reichle anschreiben.

Nicht tough genug

"Oberwart war heute das klar bessere Team, auch wenn die Differenz am Ende für den Spielverlauf etwas zu hoch war. Wir waren nicht tough genug, haben gegen die Physis und Athletik zu wenig entgegengesetzt. Wir haben Herz bewiesen und uns zweimal stark zurückgekämpft, insgesamt haben wir aber viel zu wenig von der Bank bekommen, um eine Chance auf den Sieg zu haben", kommentiert Coach Hubert Schmidt, dessen Team am Rebound 32:46 unterlegen ist.

In der kommenden Woche steht am Donnerstag das Auswärtsspiel in Gmunden auf dem Programm, am Samstag kommt Wels in den T-Mobile Dome.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

ABL, Samstag:

Unger Steel Gunners Oberwart - Vienna D.C. Timberwolves 97:78 (25:22, 53:41, 72:60)

Timberwolves: Scott 24, Kolaric 16 (11 Rebounds), Cosic 11, Nem. Nikolic 8, Hörberg 6, D'Angelo 5, Rados 3, Reichle 3, Rotter 2, Laurencik, Nik. Nikolic, Werle

Oberwart: Lescault 20, Tawiah 16, Poljak 12, Coleman 11, Ochsenhofer 8, Mikutis 7, Szkutta 7, Knessl 6, Wolf 6, Miner 4

ABL: Heimniederlage gegen Dukes

  • Veröffentlicht am Samstag, 06. April 2019 19:12

Die Vienna D.C. Timberwolves unterliegen den Klosterneuburg Dukes am Samstag in der 32. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga mit 68:90.

Im T-Mobile Dome muss Pero Cosic kurzfristig w.o. geben, die Wölfe starten etwas chaotisch, halten mit vielen jungen Spielern aber lange Zeit gut mit.

- - - VIDEO-Highlights - - -

Tolle Moral nach Fehlstart

Die Verunsicherung durch den überraschenden Ausfall ist den Timberwolves anzusehen, die Dukes ziehen angeführt von Lennart Burgemeister früh auf 11:0 und 16:2 davon. Joe Scott und Nemanja Nikolic beginnen zu treffen und der Rest des ersten Viertels (14:29) verläuft ausgeglichen.

- - - BILDER zum Spiel - - -

- - - BILDER zum Spiel (Pictorial) - - -

Im zweiten Abschnitt treffen die beiden "2000er" Nikica Nikolic und Lukas Reichle Dreipunkter und Kapitän Philipp D'Angelo legt einen zum 23:30 nach. Valentin Bauer stellt für die Dukes auf 37:25, aber die junge Garde der Wölfe um David Rados und Andi Werle hält stark dagegen und sorgt für einen respektablen 38:48-Halbzeitstand. Und das, obwohl mit Marko Kolaric und Nemanja Nikolic zwei weitere Routiniers weniger als zehn Minuten spielen.

Dukes ziehen davon, Wolves kämpfen weiter

Zu Beginn des dritten Viertels zeigen sich die Dukes sehr fokussiert und ziehen dank der Nationalspieler Momo Lanegger und Max Hopfgartner auf 65:42 davon. Predrag Miletic, Valentin Bauer und Klosterneuburg sorgen bis zum Abschnittsende für ein 72:49.

Die Timberwolves beweisen weiter Charakter, spielen starke Defense und starten mit Joe Scott und Marko Kolaric einen sehenswerten Run auf 61:75 und 63:77. Predrag Miletic übernimmt bei den Niederösterreichern in der Schlussphase, die Dukes siegen schließlich ungefährdet und verdient.

Coach Schmidt zufrieden

"Wir mussten nach dem Ausfall von Pero improvisieren, der Start mit einer großen Aufstellung hat nicht gut funktioniert. Danach haben die Burschen aber tollen Charakter bewiesen, wir haben uns mit einer sehr jungen Line-up in das Spiel hineingekämpft. Hervorheben möchte ich David Rados und Andi Werle. Insgesamt war Klosterneuburg aber zu stark und routiniert und hat verdient gewonnen", kommentiert Coach Hubert Schmidt.

Am kommenden Samstag geht es auswärts gegen Oberwart gegen ein weiteres Spitzenteam.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

ABL, Samstag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - Klosterneuburg Dukes 68:90 (14:29, 38:48, 49:72)

Timberwolves: Scott 18, Kolaric 12 (11 Rebounds), Nem. Nikolic 10, Rados 8, Werle 6, D'Angelo 5, Reichle 4, Nik. Nikolic 3, Hörberg 2, Goranovic, Rotter; Cosic

Klosterneuburg: Miletic 24, Burgemeister 18, Bauer 13, Hopfgartner 12, Greimeister 11, Lanegger 7, Cl. Leydolf 3, Bavcic 2