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ABL: Reise an den Traunsee

  • Veröffentlicht am Freitag, 04. Januar 2019 17:05

In der 16. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga steht für die Vienna D.C. Timberwolves am Sonntag um 17 Uhr das Auswärtsspiel bei Tabellenführer Gmunden Swans auf dem Programm.

Die Oberösterreicher halten bei einer 12:3-Bilanz und konnten sich zuletzt trotz Verletzungsproblemen in Klosterneuburg in die Overtime retten und mit einem Sieg die Heimreise antreten.

Swans auf allen Positionen mit Top-Spielern

Die Swans verfügen über geballte Klasse und Routine: Die Nationalspieler Enis Murati und Daniel Friedrich bilden mit Chance Murray das vielleicht stärkste Guard-Trio der Liga, dazu gesellt sich Lukas Schartmüller.

Toni Blazan und Matthias Linortner sorgen für Physis auf der Small-Forward-Position, müssen aber auch inside aushelfen, da das Team von Coach Bernd Wimmer von Verletzungen geplagt wird.

Der vielseitige Power Forward Devin White war in Klosterneuburg der einzige verbliebene echte Big Man, da Center Torrion Brummit zu Beginn ausschied und gegen die Wölfe fraglich ist. Routinier Tilo Klette muss operiert werden und Rollenspieler Thomas Hieslmair ist ebenfalls verletzt.

Konzentrierte Defense gefragt

Die Swans sind mit durchschnittlich 85,1 Punkten das offensiv stärkste Team der ABL, wurden von den Timberwolves im ersten Saisonduell aber auf ihrem zweitniedrigsten Saisonwert gehalten.

Bei der 63:70-Heimniederlage lagen die Wölfe nach 33 Minuten noch sensationell vorne.

Die Wolves, selbst weiterhin durch drei Ausfälle geschwächt, wollen an das gute Spiel in Oberwart anschließen, sich aber defensiv gegenüber den letzten Partien steigern.

Alles tun für die Sensation

"Wir konnten mit Gmunden im ersten Duell sehr gut mithalten, da wir gut verteidigt und offensiv intelligent gespielt haben. Wir werden wieder alles geben und sehen, ob eine Sensation im Bereich des Möglichen liegt", sagt Coach Hubert Schmidt.

Kapitän Philipp D'Angelo meint: "Beim Tabellenführer sind wir klarer Außenseiter, aber wir wissen, dass wir an einem guten Tag auch in Gmunden unsere Chance haben. Wir werden körperlich auf allen Positionen ordentlich dagegenhalten müssen."