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ABL: Von den Gunners überpowert

  • Veröffentlicht am Samstag, 13. April 2019 21:39

Die Vienna D.C. Timberwolves unterliegen am Samstag in der 33. Runde der ADMIRAL Basketball Bundesliga bei den Unger Steel Gunners Oberwart mit 78:97.

Die Wölfe sind im dritten Viertel auf einen Punkt und in der 36. Minute auf sechs Zähler dran, insgesamt ist der Tabellenzweite aber physisch und athletisch zu überlegen.

- - - VIDEO-Highlights - - -

Gunners ziehen kurz vor Halbzeit davon

Die ersten Minuten verlaufen ausgeglichen, beide Teams finden gute Lösungen in der Offense. Joe Scott scort zwei Dreier zu einer 13:10-Führung für die Wölfe, Pippo D'Angelo und Co. halten den Spielfluss aufrecht. Oberwart dominiert aber am Rebound und trifft gut von außen. Die Burgenländer führen nach zehn Minuten 25:22.

- - - BILDER zum Spiel (Pictorial) - - -

Anfangs des zweiten Viertels verteidigen die Wolves stark, vorne legen Marko Kolaric, Julien Hörberg und Co. einen 11:2-Run auf 33:29 hin. Nach 15 Minuten heißt es noch 37:37, danach folgt jedoch eine vorentscheidende Phase: Die Wölfe versuchen es oft zu früh aus der Distanz, die Gunners um die Ex-Nachwuchs-Wolves Renato Poljak und Jakob Szkutta ziehen bis zur Halbzeit auf 53:41 davon. Andi Werle fällt mit einer Verletzung an der Hüfte aus.

Wölfe kämpfen, aber Oberwart schlägt zurück

Die Timberwolves starten mit Zonen-Verteidigung in die zweite Hälfte, Pero Cosic und Co. lassen vier Minuten lang keinen Punkt zu und verkürzen auf 50:53 und 53:54. Die Qualität bei den Timberwolves sinkt bei den Wechseln an diesem Abend leider beträchtlich, die Gunners fangen sich vor allem dank Hayden Lescault und Andrius Mikutis und ziehen bis zur letzten Pause auf 72:60 davon.

Die Wölfe geben sich weiter nicht geschlagen und nach vier Dreiern (2x Joe Scott, Marko Kolaric, Nemanja Nikolic) befindet man sich in der 36. Minute beim Stand von 75:81 voll in Schlagdistanz. In der Folge scoren aber fast nur noch die Gunners: Justin Coleman und Hannes Ochsenhofer sorgen aus der Distanz für die Entscheidung (89:75), beide Teams wechseln und Jonathan Knessl legt für die Gunners noch zwei Dreier nach. Für die Wolves kann noch Lukas Reichle anschreiben.

Nicht tough genug

"Oberwart war heute das klar bessere Team, auch wenn die Differenz am Ende für den Spielverlauf etwas zu hoch war. Wir waren nicht tough genug, haben gegen die Physis und Athletik zu wenig entgegengesetzt. Wir haben Herz bewiesen und uns zweimal stark zurückgekämpft, insgesamt haben wir aber viel zu wenig von der Bank bekommen, um eine Chance auf den Sieg zu haben", kommentiert Coach Hubert Schmidt, dessen Team am Rebound 32:46 unterlegen ist.

In der kommenden Woche steht am Donnerstag das Auswärtsspiel in Gmunden auf dem Programm, am Samstag kommt Wels in den T-Mobile Dome.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

ABL, Samstag:

Unger Steel Gunners Oberwart - Vienna D.C. Timberwolves 97:78 (25:22, 53:41, 72:60)

Timberwolves: Scott 24, Kolaric 16 (11 Rebounds), Cosic 11, Nem. Nikolic 8, Hörberg 6, D'Angelo 5, Rados 3, Reichle 3, Rotter 2, Laurencik, Nik. Nikolic, Werle

Oberwart: Lescault 20, Tawiah 16, Poljak 12, Coleman 11, Ochsenhofer 8, Mikutis 7, Szkutta 7, Knessl 6, Wolf 6, Miner 4