Banner 2017

  abl
A+ A A-

ABL: Toller Kampf im 1. Viertelfinale

  • Veröffentlicht am Mittwoch, 01. Mai 2019 21:15

Die Vienna D.C. Timberwolves zeigen im ersten Viertelfinalspiel der ADMIRAL Basketball Bundesliga am Samstag eine beherzte Leistung und müssen sich bei Meister Kapfenberg Bulls mit 64:78 geschlagen geben.

Zur Halbzeit führen die Wölfe 36:33, auch nach drei Vierteln ist beim Stand von 50:55 noch alles offen. Schlussendlich ziehen die Steirer davon, doch die Wolves erreichen von den vier Außenseitern im Viertelfinale das knappste Ergebnis.

- - - VIDEO-Highlights - - -

Spiel zwei der Best-of-five-Serie steigt am Samstag erneut in Kapfenberg.

In allen vier Serien sind Youngsters aus dem Timberwolves-Nachwuchs vertreten, insgesamt kamen am ersten Spieltag 13 Spieler in fünf verschiedenen Teams zum Einsatz!

Sehr starke erste Hälfte

Die Wolves sind von Anfang an voll im Spiel, defensiv konzentriert und auch offensiv recht zielsicher. Marko Kolaric und Co. führen in der 6. Minute 14:9, die Bulls erhöhen den Druck und stellen vor allem dank Xavier Ford auf 21:17. Wölfe-Coach Hubert Schmidt bringt die jungen Wilden David Rados und Sam Ringhofer früh ins Spiel. Pero Cosic verkürzt mit einem Dreier vor dem Buzzer auf 20:21.

Im zweiten Viertel scoren Milan Stegnjaic und Ford zunächst zum 26:20, danach verteidigen die Timberwolves aber ausgezeichnet. Mit einem 12:2-Run erobern Joe Scott, Nemanja Nikolic, Jungspund Niki Nikolic und die Wiener die Führung zurück und liegen 32:29 voran. Bogic Vujosevic gleicht aus, aber erneut ist es Cosic, der per Dreipunkter für den sensationellen 36:33-Pausenstand aus Sicht der Wölfe sorgt.

Bulls nach der Pause verbessert

Vujosevic und Ford bleiben auch nach der Pause bei Kapfenberg spielbestimmend, die Wölfe haben es nun in der Offense schwer und geraten bis zur 26. Minute durch Gegenangriff-Punkte 42:47 in Rückstand. Julien Hörberg und Marko Kolaric lassen die Wolves noch einmal 48:47 in Führung gehen, bis zur letzten Pause stellen Stegnjaic und die Bulls aber auf 55:50.

Im Schlussviertel wehren sich Pippo D'Angelo und die Donaustädter weiter nach Kräften, Pauli Rotter wirft seinen Körper mehrmals in den Weg. Nach 34. Minuten beträgt der Rückstand acht Punkte, die Liga-Stars Vujosevic und Elijah Wilson übernehmen in der Folge für die Hausherren. Die letzten Minuten verlaufen etwas wild, die Wölfe können nicht mehr herankommen. Mark Laurencik erzielt in der Schlussphase Playoff-Punkte.

Zufriedener Coach

"Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden. Wir haben Kapfenberg im Half-Court über weite Strecken hervorragend verteidigt, die Transition-Punkte und wieder einmal Vujosevic haben schließlich den Unterschied gemacht. Wir haben gegen ein körperlich klar überlegenes Team sehr gut dagegengehalten, die Kraft hat uns vielleicht bei einigen vergebenen offenen Würfen etwas gefehlt", analysiert Coach Schmidt.

Am Samstag reisen die Violetten erneut in die Steiermark, Spiel 3 steigt dann am Dienstag (19 Uhr) zu Hause.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Viertelfinale 1, Samstag:

Kapfenberg Bulls - Vienna D.C. Timberwolves 78:64 (21:20, 33:36, 55:50)

Timberwolves: Kolaric 22, Nem. Nikolic 12, Cosic 10 (11 Assists), Scott 7, Hörberg 5, D'Angelo 4, Laurencik 2, Nik. Nikolic 2, Goranovic, Rados, Ringhofer, Rotter

Bulls: Vujosevic 19, Ford 17, Wilson 14, Stegnjaic 13, Coffin 9, Hahn 2, Nelson-Henry 2, Sarlija 2, Schrittwieser; Magerböck, Nakic