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ABL: Bulls in Spiel 2 zu stark

  • Veröffentlicht am Samstag, 04. Mai 2019 21:38

Die Vienna D.C. Timberwolves verlieren am Samstag auch das zweite Spiel der Best-of-five-Viertelfinalserie der ADMIRAL Basketball Bundesliga bei den Kapfenberg Bulls: Ohne den verletzten Pero Cosic unterliegen die Wölfe 57:96.

Die Wolves liefern mit zwei 19-Jährigen (Paul Rotter, Julien Hörberg) in der Starting Five zu Beginn eine tolle Leistung ab und liegen nach 14 Minuten trotz Foulproblemen von Marko Kolaric nur 23:26 zurück. Bis zur Pause ziehen die großen Favoriten aber entscheidend auf 50:29 davon.

- - - VIDEO-Highlights - - -

Im dritten Viertel verkürzen die Wölfe noch einmal auf 13 Punkte, am Ende rotiert Coach Schmidt aber durch und die Bulls machen es noch sehr deutlich.

Top-Leistung in den ersten 15 Minuten

Die Youngsters Pauli Rotter und Julien Hörberg scoren die ersten acht Punkte für die Timberwolves, bei Kapfenberg ist vor allem Xavier Ford von Beginn an gut in Schuss. Joe Scott trifft drei Dreipunker und die Donaustädter gehen sogar mit 17:14 in Führung. Nach zehn Minuten heißt es 19:19.

Die Wolves-Offense stockt Anfang des zweiten Abschnitts, aber Kapfenberg kann sich zunächst nicht absetzen. Erst als Elijah Wilson heiß läuft, ziehen die Bulls immer weiter davon. Marko Kolaric fasst sein drittes Foul aus und bis auf drei Drives von Nemanja Nikolic bzw. Paul Rotter gelingt den Wölfen nicht mehr viel. Nach Fehlwürfen von außen kommt die Fast-Break-Maschinerie von Bogic Vujosevic und Co. ins Rollen, Kapfenberg stellt bis zur Halbzeit auf 50:29.

Wolves auch im dritten Viertel stark

Bulls-Coach Mike Coffin lässt seinen Star Vujosevic zu Beginn der zweiten Hälfte auf der Bank, was die Timberwolves durch Scott, Rotter und Hörberg prompt zu einem 8:0-Run auf 37:50 nützen. Vujosevic kommt zurück und angeführt von Ford und dem in der zweiten Hälfte sehr starken Tobias Schrittwieser erfangen sich die Hausherren schnell. Für die Wolves sorgen die Youngsters Mark Laurencik und Marko Goranovic für Punkte. Das dritte Viertel geht nur 19:22 verloren, der Rückstand beträgt allerdings schon 24 Zähler.

Routinier Milan Stegnjaic lässt die Steirer im Schlussviertel endgültig davonziehen, auch wenn sich Pippo D'Angelo und die Wolves weiter wehren. Die Timberwolves haben neben vier Routiniers drei 2000er, drei 1999er und einen 1998er zur Verfügung, die deutlich erfahreneren Bulls bauen den Vorsprung in den letzten vier Minuten noch von +27 auf +39 aus.

Coach Schmidt nicht unzufrieden

"Wir können trotz des klaren Ergebnisses mit unserer Leistung zufrieden sein. In den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte haben wir uns wegen des Drucks der Bulls dazu verleiten lassen schnell abzuschließen, in dieser Phase ist die Entscheidung gefallen. Ansonsten haben wir die ersten 35 Minuten fast ausgeglichen gestalten können, was sensationell ist, wenn man die beiden heutigen Kader vergleicht", meint Coach Hubert Schmidt. Mehr als die Hälfte der Timberwolves-Punkte wurden von U21-Spielern erzielt.

Am kommenden Dienstag um 19 Uhr werden die Wolves im T-Mobile Dome versuchen, das Saisonende abzuwenden. Die Wölfe hoffen, dass der an der Hüfte angeschlagene Petar Cosic bis dahin fit wird.

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

Viertelfinale 2, Samstag:

Kapfenberg Bulls - Vienna D.C. Timberwolves 96:57 (19:19, 50:29, 72:48)

Timberwolves: Scott 20, Hörberg 13, Rotter 8, Nem. Nikolic 6, Goranovic 5, Laurencik 3, D'Angelo 2, Kolaric, Nik. Nikolic, Rados, Ringhofer; Cosic

Bulls: Ford 19, Schrittwieser 16, Stegnjaic 16, Wilson 15, Coffin 8, Nelson-Henry 8, Sarlija 6, Hahn 4, Vujosevic 4, Magerböck; Podany, Vötsch