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2BL: Playoff-Start in Mattersburg

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 06. April 2017 17:23

Das "Vorgeplänkel" hat ein Ende: Nach 20 Spielen im Grunddurchgang beginnen in der ZWEITEN Basketball Bundesliga am Wochenende die Playoffs. Die Vienna D.C. Timberwolves treffen als Sechstplatzierte im Viertelfinale auf die drittplatzierten Mattersburg Rocks. Spiel eins geht am Sonntag um 17 Uhr im Burgenland über die Bühne.

Die beiden Teams kennen sich gut: Zum vierten Mal in Folge treffen Timberwolves und Rocks in den Playoffs aufeinander - 2014 im Finale, 2015 im Halbfinale, 2016 und 2017 im Viertelfinale. Die Partien im Grunddurchgang versprechen Spannung: Die Rocks konnten ihr Heimspiel mit drei Punkten Differenz gewinnen und im Wolves Dome gar erst nach Verlängerung.

Wolves trotz Ausfällen gut drauf

Den Wölfen fehlen im Gegensatz zu diesen Duellen allerdings einige Spieler. Neben Vince Polakovic, Ismail Chrigui und Paul Rotter muss auch Pezi Hofbauer passen. Sein Comeback kann nicht so früh vonstatten gehen wie erhofft. Einige weitere Wölfe sind angeschlagen und konnten nicht das volle Trainingsprogramm mitmachen.

Im Timberwolves-Lager lässt man sich aber nicht entmutigen, schließlich konnten in den vergangenen Wochen trotz eines dezimierten Kaders sehr starke Leistungen geboten und tolle Ergebnisse eingefahren werden. Von den letzten acht Partien konnten sechs gewonnen werden, gegen die Rocks war man mit einer Overtime-Niederlage knapp dran und nur gegen Dornbirn mussten sich die Donaustädter eindeutig geschlagen geben.

Das Duell Wolves gegen Rocks ist statistisch interessant: Die Wölfe erzielten im Grunddurchgang mit Abstand die meisten Punkte aller Teams (84,2), die Mattersburger ließen klar am wenigsten zu (63,1).

"Müssen uns vor niemandem verstecken"

Die Burgenländer stützen sich wie gewohnt auf viel Routine: Neben Corey Hallett, Stefan Ulreich und Wolfgang Träger sticht besonders Neuzugang Ramiz Suljanovic hervor. Der langjährige ABL-Star ist Topscorer der Mannschaft. Eine starke Saison spielt Jan Nicoli, mit Benji Bernleithner steht ein weiterer Ex-Wolf im Kader. Dazu kommen die beiden Ungarn Krisztian Bakk und Bence Czukor, Sebastian Gmeiner und Michael Mach.

"Wenn wir weiter so auftreten wie in den letzten zweieinhalb Monaten, müssen wir uns trotz der Ausfälle vor niemandem verstecken. Das Team kämpft und arbeitet gut zusammen - wir werden sehen, ob das gegen den Favoriten aus Mattersburg reichen wird", meint Timberwolves-Coach Hubert Schmidt

Kapitän Philipp D'Angelo fügt hinzu: "Nach zwei knappen Niederlagen im Grunddurchgang wissen wir, dass wir gegen Mattersburg gewinnen können. Wenn wir konzentriert spielen, haben wir die Chance auf eine Überraschung."

Spiel zwei findet am Karfreitag um 19 Uhr im Wolves Dome statt. Ein allfälliges Entscheidungsspiel würde am Ostermontag (17 Uhr) in Mattersburg steigen.