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2BL: Timberwolves sind Meister!

  • Veröffentlicht am Sonntag, 29. April 2018 20:47

Die Vienna D.C. Timberwolves haben nach 2010 und 2015 zum dritten Mal den Meistertitel in der ZWEITEN Basketball Bundesliga gewonnen!

Der Erste nach dem Grunddurchgang gewann das entscheidende Finalspiel gegen die Jennersdorf Blackbirds (#6) mit 78:61 und entschied damit die „best-of-3“-Serie mit 2:1 für sich.

In einem intensiven Finalspiel setzten sich die Wiener – dank höherer Rotation und damit wohl auch besserer Fitness – in der zweiten Halbzeit immer mehr ab und kamen schlussendlich zu einem klaren Sieg. Zum wertvollsten Spieler der Finalserie wurde Marko Kolaric gewählt.

Der Center der Wiener legte in allen drei Finalspielen ein „double-double“ auf. Im entscheidenden Spiel verbuchte der auch im letzten Jahr zum „Finals-MVP“ gewählte Inside-Spieler 10 Punkte und 11 Rebounds.

Lange Bank entscheidend
 
Den Unterschied machte am Ende, wie die komplette Saison hindurch, erneut die deutlich tiefere Rotation der „Wölfe“: Headcoach Hubert Schmidt gab jedem Spieler seiner üblichen 10er-Rotation zumindest 14,5 Minute Einsatzzeit. 30 der 78 Punkte kamen von Bankspielern.

Jennersdorf hatte nur 12 „bench-points“ und am Ende – auch wegen des frühen Ausscheidens von Philipp Horvath (zwei unsportliche Fouls) und Christoph Astl (fünf persönliche Fouls) – nicht mehr die Energie, das Spiel zu gewinnen.

Wolves zunächst mit zu wenig Intensität

Die Timberwolves hatten den besseren Beginn (7:4 / 4. Min). Jennersdorf mangelte es offensiv an der Abstimmung und auch defensiv ließ es Wien zu viele Freiheiten (18:12 / 8. Min). Dann zogen die Blackbirds plötzlich ihre Aggressivität in der Verteidigung an: Am Defensivrebound wurden kaum zweite Chancen zugelassen und auch im „post-play“ standen die Burgenländer zumeist richtig.

Trotz des Ausschlusses von Philipp Horvath (zwei unsportliche Fouls / 14. Min), erspielten sich die Blackbirds mit dynamischen Offensivaktionen eine 39:33-Führung (18. Min). Erst in den letzten beiden Minuten der ersten Halbzeit fanden die Timberwolves wieder ihre offensiven Optionen und verkürzten auf 41:42.

Wölfe ziehen nach der Pause davon

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Christoph Astl (23. Min) früh mit fünf Fouls vom Feld. Ohne zwei Spieler der „starting-five“ war der Außenseiter gezwungen zu improvisieren. Die Timberwolves konnten in dieser Phase die Intensität nochmals erhöhen, weil sie immer wieder frische Kräfte brachten.

Jennersdorf wurde müde, vergab in der entscheidenden Phase des dritten Viertels viele Freiwürfe (13/31) und lag in der 28. Minute 47:56 zurück. Die Timberwolves drückten weiter auf das Tempo, vor allem defensiv ließ man kaum mehr etwas zu.

Lob für beide Teams

"Hut ab vor den Blackbirds, die nur mit einheimischen Spielern sensationelle Playoffs gespielt haben. Über die gesamte Saison gesehen haben wir uns diesen Titel ganz klar verdient. Wir haben ab der zweiten Halbzeit gegen eine physische Defensive der Blackbirds gut dagegengehalten, wie so oft in dieser Saison hatten wir auf eine schwierige Situation eine Antwort. Wir widmen diesen Titel unserem Präsidenten Wolfgang Horak", meint Wolves-Coach Hubert Schmidt.

Blackbirds-Coach Daniel Müllner zollt Anerkennung: "Gratulation an die Timberwolves zum Gewinn der Meisterschaft. Sie waren über die Saison gesehen die beste Mannschaft und haben sich diesen Erfolg verdient. Ich bin unglaublich stolz auf mein Team. Es hat großartig gekämpft und alles gegeben. Kompliment auch die zahlreichen Fans, die uns bei jedem Spiel eine einzigartige Kulisse waren."

- - - STATISTIK zum Spiel - - -

2BL-Finale, Spiel 3, Sonntag, T-Mobile Dome:

Vienna D.C. Timberwolves - Jennersdorf Blackbirds 78:61 (20:20, 41:42, 60:51)

Timberwolves: Nikolic 19, Hofbauer 11, Müller 11, Kolaric 10 (11 Rebounds), Polakovic 9, Cosic 6 (10 Assists), Geisler 5, D'Angelo 3, John 2, Mayerl 2, Goranovic, Werle

Blackbirds: S. Koch 17, C. Astl 12, Klepeisz 10, Ulreich 7, Jandrasits 6, Gentner 5, Horvath 4, J. Astl, B. Koch, Träger, Linzer, Glatter