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mU19: Wolves zum dritten Mal in Folge österreichischer Meister!

  • Veröffentlicht am Sonntag, 26. Mai 2019 23:06

Die Vienna D.C. Timberwolves gewinnen den österreichischen mU19-Meistertitel zum dritten Mal in Folge!

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Die Wölfe entscheiden das Endspiel gegen Finalturnier-Gastgeber Raiffeisen Flyers Wels am Sonntag nach einem 14-Punkte-Rückstand mit 74:69 für sich! Zum Final-Four-MVP wird Lukas Reichle gewählt.

Bronze sichert sich Oberwart mit einem 62:59 gegen Klosterneuburg.

Wels legt stark los, Wolves schlagen zurück

Die Wolves führen nach vier Minuten zwar mit 9:5, doch danach zeigen die im 1-gegen-1 sehr starken Welser, wieso sie am Vortag die Gunners abfertigten. Nikola Letic und Co. legen in weniger als vier Minuten einen 17:1-Run auf 22:10 hin. Die größenmäßig klar überlegenen Wölfe zeigen Abschlussschwächen unter dem Korb und liegen nach dem ersten Viertel 15:26 zurück.

- - - Jubelbilder - - -

Danilo Tepic stellt die höchste Flyers-Führung her (29:15), doch die Umstellung auf Zonenverteidigung beginnt schnell zu wirken. Die Timberwolves kontrollieren plötzlich Tempo und vor allem dank Marko Goranovic den Rebound und nützen ihren körperlichen Vorteil mit Brani Balvan und Lukas Reichle gut aus. Innerhalb von sechs Minuten gelingt ein sehenswerter 19:2-Run auf 34:31. Highlight sind drei Dreier in Serie von Reichle, Balvan und Pauli Rotter. Clemens Brunner, Lukas Ringhofer und Hunor Frey liefen wieder einen tollen Beitrag von der Bank, die Wiener führen zur Pause 42:36.

Wölfe verwalten Vorsprung

Trotz Foulproblemen bauen Niki Nikolic und Co. den Vorsprung kontinuierlich aus, in der 27. Minute heißt es bereits 56:41. Fünf vergebene Freiwürfe der Wolves und Dreier der Tepic-Brüder lassen Wels schnell wieder herankommen, nach drei Vierteln liegen die Timberwolves nur noch 57:51 voran.

Die Flyers verkürzen auf 54:59, aber Brani Balvan führt sein Team in der Folge mit einem 13:3-Run - inklusive Monster-Dunk nach Traumpass von Niki Nikolic - wieder zu einer komfortablen Führung (72:57 nach 35 Minuten). Wie schon im Halbfinale gegen Klosterneuburg tun sich die Wölfe in der Schlussphase schwer, den Mix aus Kontrolle und Aggressivität zu finden. Es unterlaufen einige Offensiv- und weitere vermeidbare Fouls, Goranovic und Balvan müssen vom Feld. Jakupovic und Co. können immer weiter verkürzen, aber trotz massiver Freiwurfschwächen der Timberwolves (10/25!) läuft den Oberösterreichern die Zeit davon, näher als bis auf fünf Punkte in der Schlussminute kommen sie nicht mehr heran.

Super Entwicklung als Team

"Dieser Titel bedeutet uns und mir sehr viel. In der ersten Saisonhälfte mussten wir uns als Team erst finden, haben uns aber super entwickelt. Im Final Four haben wir Charakter gezeigt und uns in beiden Spielen von Rückständen nicht beunruhigen lassen, das macht mich richtig stolz. Danke an alle, die ihren Beitrag zum Titel geleistet haben! Gratulation auch an die Flyers, die uns für diesen Finalsieg sehr hart arbeiten haben lassen", freut sich Stefan Grassegger, der seinen ersten ÖMS-Titel als Head Coach ausgerechnet in seiner Heimatstadt feiern darf!

Nach dem dritten ÖMS-Titel in Folge wollen die Wölfe am Sonntag die Saison mit dem zwölften Wiener Titel in Serie perfekt machen.

mU19-ÖMS-Finale, Sonntag, Wels:

Raiffeisen Flyers Wels - Vienna D.C. Timberwolves 69:74 (26:15, 36:42, 51:57)

Timberwolves: Balvan 24 (10 Rebounds), Reichle 14, Rotter 13, Nikolic 11, Frey 4, Ringhofer 3, Sison 3, Goranovic 2, Brunner; Fobi, Krejcza, Lohr

Wels: D. Tepic 24, Letic 16, G. Tepic 12, Jakupovic 10, Waser 7, Steinhofer, Sonntagbauer; Inoa Gil, Tückmantel

- - - Spielbericht zum Halbfinale - - -