Banner 2017

  BSL Logo Querformat hoehe43
A+ A A-

mU19/1: Das Dutzend ist voll!

  • Veröffentlicht am Dienstag, 04. Juni 2019 10:43

Die Vienna D.C. Timberwolves sind zum unglaublichen zwölften Mal in Folge Wiener Meister in der männlichen Nachwuchs-Königsklasse (mU19, früher mU18)!

Logo 4C Partnerteam von Ströck

Die Wolves zeigen am Sonntag im Endspiel gegen den BC Hallmann Vienna zwar eine ihrer schwächsten Saisonleistungen, können das Spiel aber schließlich nach Rückstand drehen und nach dem dritten ÖMS-Titel in Serie wie die wU19-Mädchen auf Landesebene ungeschlagen jubeln.

Tristesse nach gutem Start

Der Beginn verläuft noch plangemäß und spektakulär: Nach sechs Minuten und einem Alley-oop-Dunk von Lukas Reichle nach Pass via Brett von Nikica Nikolic heißt es 14:5. Danach verlieren die Wolves völlig den Faden, angeführt von Shakim Oloyowo legt der BC einen 13:2-Run auf 18:16 hin. Mit 18:18 geht es in die erste Pause.

Branislav Balvan, Marko Goranovic und die Wölfe gehen dank verbesserter Defense im zweiten Abschnitt zwar mehrmals in Führung, dennoch fehlt es komplett an Energie, Tempo und Treffsicherheit. Die Timberwolves treffen von der 2. bis zur 30. Minute keinen einzigen Wurf von außen. Dazu gesellen sich Foulprobleme, Hallmann stellt bis zur Halbzeit auf 35:33 aus ihrer Sicht.

Wende im Schlussabschnitt

Im dritten Viertel zieht der Außenseiter dank Dreiern von Darko Bozic und Oloyowo auf 47:39 davon. Niki Nikolic kontert zwar mit Abschlüssen am Ring, doch die Wölfe lassen nun auch in Korbnähe einiges liegen. In der 29. Minute beträgt der Rückstand bereits neun Punkte (42:51), dank aggressiverer Defense kann man bis zur letzten Pause auf 45:51 verkürzen.

Laurence Sison bricht den Bann von außen, aber noch einmal kann sich der BC bis zur 35. Minute dank Josip Valentic und Oloyowo auf 58:51 absetzen. Danach kommen die Wölfe auch trotz des fünften Fouls von Lukas Reichle endlich in einen Rhythmus: Paul Rotter, Marko Goranovic und Brani Balvan drehen das Spiel mit einem 10:0-Run auf 61:58.

In der Folge müssen mit Nikolic (5. Foul) und Rotter (Krampf) zwei weitere Starter auf den Außenpositionen passen und der überragende Oloyowo lässt die Hallmänner nicht abreißen. In der Schlussminute trifft Jakob Lohr zwei wichtige Freiwürfe zum 70:65. Oloyowo verkürzt noch auf 67:70 und der BC kommt noch ein letztes Mal in Ballbesitz, doch der finale, gut verteidigte Wurf geht klar daneben.

Energielos, aber mit Charakter am Ende

"Gratulation an das Team von Coach Obradovic, das es uns heute sehr schwer gemacht und zu vielen Würfen von außen gezwungen hat. Die haben wir heute leider kaum getroffen. Wir haben es fast nie geschafft, ein Mindestmaß an Energie auf das Feld zu bringen, viel schwächer können wir nicht mehr spielen."

"Dennoch muss man auch solche Spiele erst einmal gewinnen und gerade im Schlussviertel war es alles andere als selbstverständlich, kühlen Kopf zu bewahren, da haben wir Charakter gezeigt. Auch wenn es heute nicht sehr schön war, bin ich sehr stolz auf unser Team, das mit dem österreichischen und dem Wiener Titel seine hohen Ziele erreicht hat", kommentiert Head Coach Stefan Grassegger.

mu19, WMS-Finale, Sonntag, Stadthalle B:

Vienna D.C. Timberwolves/1 - BC Hallmann Vienna 70:67 (18:18, 33:35, 45:51)

Timberwolves/1: Balvan 26, Reichle 11, Goranovic 10, Nikolic 8, Rotter 7, Sison 6, Lohr 2, Brkic, Brunner, Fobi, Krejcza; Sufi

BC: Oloyowo 29, Valentic 15, Bozic 11, Selimovic 8, Popovic 2, Trailovic 2, Özcan; Kuzmanovic, Vucinic