Schnuppertraining

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wU16 holt Gold und Bronze!

  • Veröffentlicht am Dienstag, 20. Juni 2017 16:37

Auf eine ganz tolle Saison kann unsere wU16 zurückblicken. Nachdem sich die Mädels im ÖMS Viertelfinale zweimal klar gegen die Basket Flames durchsetzen konnten, traf man im ÖMS Final Four in Laakirchen im Halbfinale zunächst auf die Titelfavoriten aus Linz. Unser Mädels konnten das erste Viertel sehr offen gestalten und gingen mit einem Unentschieden in die erste Viertelpause, ehe die Linzerinnen einen Zahn zulegten und sich schlussendlich verdient und klar durchsetzten. Im Spiel um Platz 3 trafen die Wolves auf WSG Radenthein. Gegen die Kärnterinnen musste man sich bereits zweimal in der regulären Saison geschlagen geben, in beiden Partien mussten die Wolves allerdings auf wichtge Spielerinnen verzichten. Nach einem guten Start konnten die Wölfe eine kleine Führung ausbauen und diese bis ins dritte Viertel halten, ehe Radenthein das erste Mal in Führung ging. Die Wölfinnen ließen sich davon aber nicht aus der Fassung bringen, agierten im vierten Viertel abgebrühter und konnten sich damit Bronze in der österreichischen Meisterschaft sichern!

 

ÖMS Semifinale:

Wolves vs. BBC Linz AG: 58-85 (13-13, 11-34, 12-20, 22-18)

Stats ÖMS Halbfinale Wolves vs. BBC Linz

 

ÖMS Spiel um Platz 3:

Wolves vs. WSG Radenthein: 53-50 (10-5, 16-19, 12-17, 15-9)

Stats ÖMS Spiel um Platz 3 Wolves vs. WSG Radenthein

 

 

Wenige Tage später trafen die Wölfinnen im Wiener Finale auf den zweiten ÖMS Finalisten, WAT3 Capricorns. Unsere Mädels zeigten an diesem Tag ihren besten Basketball, konnten von Beginn weg das Spiel unter Kontrolle halten und sich damit sehr verdient zum Wiener Meister küren. Ein Meilenstein in der Geschichte der Wolves, da dies die erste Gold-Medaille in einem nationalen Bewerb für eine weibliche Wolves-Mannschaft war.

 

Wiener Semifinale:

Wolves vs. Union Döbling: 75-60

 

Wiener Finale:

Wolves vs. WAT3 Capricorns: 70-58

 

 

„Es war eine unglaublich schöne Saison mit den Mädels. Sie haben über das gesamte Jahr sehr fokussiert gearbeitet, trotz nicht unbedingt idealer Umstände versucht das Maximus rauszuholen und ich denke dies ist uns auch gelungen. Individuell haben alle einen großen Schritt nach vorne gemacht und eine super Entwicklung vollzogen und als Team verhielten sich die Mädels vorbildhaft - sowohl am Feld, als auch abseits davon, was mir persönlich die Arbeit sehr erleichtert hat! Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Jahre mit dieser tollen Truppe!" - Headcoach Aldin Saracevic

wU16 ÖMS: klarer Sieg gegen BK Duchess

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 08. Dezember 2016 22:56

Die wU16-Wölfinnen können sich am Feiertag ganz klar gegen den Bundesliga-Nachwuchs der Klosterneuburger Duchess durchsetzen. Bei den Donaustädterinnen fallen einige Spielerinnen krank/verletzt aus und so können die Wolves nur zu acht antreten. Das hinderte die Mädels aber nicht daran das Tempo über vier Vierteln sehr hoch (zum Teil zu hoch) zu halten und mit 88-42 einen klaren ÖMS-Sieg zu verbuchen. Damit stehen die Wölfinnen mit einer 5-1 Bilanz auf dem zweiten Platz der Conference Süd!

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. BK Duchess: 88-42 (21-7, 21-13, 20-8, 26-14)

 

Die Wolves starten mit einem 10-1 Run ins Spiel und stellen damit gleich klare Verhältnisse her. Auch in weiterer Folge können die Wienerinnen das Tempo sehr hoch halten und immer wieder in der Transition scoren. In ähnlicher Gangart geht es weiter und bis zur Halbzeit verwerten Baydanov, Tatzber und Santos je einen Dreier. So führen die Wölfe zur Halbzeit schon mit 22 Punkten. 

Auch nach der Halbzeit hält die Spannung bei den Donaustädterinnen. Man startet mit einem 14-2 Run in den zweiten Abschnitt. In den letzten drei Minuten des dritten Viertels verlieren die Wolves vor allem in der Defense den Faden und erlauben den Klosterneuburgerinnen einfache Punkte. Umso entschlossener startet man aber in den letzten Abschnitt und kann sich hier auch nochmal mit einem 18-4 Run und zwei hintereinander verwerteten Dreiern von Dumancic deutlich absetzen.

Alles in allem ein sehr verdienter Sieg für unsere Mädels!

 

Scorer: Baydanov 38 (1 Dreier); Dumancic 20 (2 Dreier); Tatzber 11 (1 Dreier); Santos 7 (1 Dreier); Oravszky, Coric und Grbic je 4; Ilieva

wU16 ÖMS: Kantersieg gegen Graz

  • Veröffentlicht am Donnerstag, 06. Oktober 2016 16:05

Die Wu16 Mädchen starteten am Samstag, den 1.10.2016  sehr erfolgreich in die Saison 2016/17. Beim ersten Heimspiel der ÖMS im Wolves Dome konnten die Wölfinnen einen fulminanten Sieg gegen UBI Graz einfahren.

Die Mädchen starteten noch etwas vorsichtig in ihr erstes Spiel und tasteten sich zuerst an ihren Gegner heran. Dies war jedoch zu wenig. Nach den ruhigen zwei Minuten folgte das erste Timeout und mit der Vorsicht sollte es nun vorbei sein. Die Wölfinnen gingen mit voller Konzentration und Motivation zurück aufs Spielfeld und zeigten klar, mit einem 17:0 Run, wer als Sieger vom Platz gehen möchte. Nach dem ersten Viertel führten die Wölfinnen mit 29:4.

Auch in der Anfangsphase des zweiten Viertels war man in der Defense etwas unkonzentriert und das nutzten die fleißig kämpfenden Grazerinnen sofort um zu scoren. Das war jedoch für die Wölfinnen der nächste Motivationsaufruf für einen 12:0 Run. Dies ließen sich die Mädchen des UBI Graz, die immer besser ins Spiel fanden, nicht so leicht gefallen und konterten gleich mit einem 6:0 Run. Nach einem Spielerwechsel zeigten auch die Wu14 Spielerinnen des ÖMS Kaders mit einem 10:0 Run auf und so hieß der Stand nach dem zweiten Viertel 51:12 für die Timberwolves.

Nach der Halbzeitpause sollte es so weiter gehen wie schon im zweiten Viertel. Die ersten Fünf machten Druck in der Defense und konnten so wichtige Bälle gewinnen und diese auch durch schön gespielte Fastbreaks verwerten. Nach hervorragenden fünf Minuten war jedoch die Luft es etwas draußen bei den Wölfinnen, auch zu diesem Zeitpunkten wussten die motivierten Grazerinnen das auszunutzen und scorten mehrmals erfolgreich. Die jungen Damen der Timberwolves konnten in diesem Viertel nur noch durch zwei Freiwürfe von TATZBER scoren.

Im letzten Viertel gaben die jungen Wölfinnen noch einmal Gas und scorten die meisten Punkte in diesem Spiel. Hervorzuheben ist dabei auch noch, dass an den 31 Punkten im letzten Viertel fast alle eingesetzten Spielerinnen beteiligt waren. Endstand nach 40 gespielten Minuten 102:27 für die Timberwolves.

ÖMS: Wu16 bleibt auf der Siegerstraße

  • Veröffentlicht am Montag, 17. Oktober 2016 23:50

Am Samstag, 15.10.2016 war es wieder soweit, bei strahlendem Sonnenschein traten die jungen Wölfinnen gegen die Steyr Hexen an. Beim ersten Auswärtsspiel dieser Saison konnte man die Spannung vor dem Spiel erkennen, da beiden zu den Favoriten zählen.

Die Hexen hatten den besseren Start und konnten nach einem 8:0 Run in Führung gehen. Die Wölfinnen hatten anfangs Probleme gegen die starke Defense der Oberösterreicherinnen zu punkten. Dank der hochprozentigen Trefferquote der Wölfinnen von Außen konnte man bis Ende des ersten Viertels auf 8 Punkte dran bleiben.

Zu Beginn des zweiten Viertels ermöglichten viele Unkonzentriertheiten der Wienerinnen den Hexen schöne Körbe. Beim Stand von 17:29 aus Sicht der Wölfinnen, fanden die Mädels endlich ins Spiel. In der Defense wurde hart gekämpft und in der Offense konnten schöne Körbe herausgespielt werden. In dieser Spielphase holten die jungen Wienerinnen viele Punkte auf. Halbzeitstand 30:34 für die Steyr Hexen.

Nach der Halbzeitpause schlossen die Wölfinnen wieder an die Leistung aus dem zweiten Viertel an und steigerten sich von Minute zu Minute. Die Wienerinnen spielten konsequent die besprochenen Spielzüge fertig und konnten mit schönen Aktionen aufzeigen. In der 8ten Minute gingen die Wölfinnen nach einem weiteren Dreier erstmals in Führung. Nach dem darauffolgenden 11:0 Run konnte die Wölfinnen das Viertel mit 23:8 für sich entscheiden. Nach gespielten 30 Minuten lautete der Punktestand 53:42 für die DC Timberwolves.

Der Beginn des letzten Spielabschnittes verlief sehr ausgeglichen. Beide Teams zeigten schöne Aktionen und konnten ihre Körbe verwerten. Beim Spielstand von 62:48 (höchste Führung der DC Timberwolves) in der 6ten Minute starteten die Steyr Hexen nochmals erfolgreich die Aufholjagd und konnten auf 62:58 verkürzen. In der letzten Spielminute konnten wir nochmals unter dem Korb scoren (64:58). Auch die jungen Hexen nutzen ihre Chance und konnten nur mit einem Foul gestoppt werden. Nach dem ein Freiwurf verwertet wurde, nutzen sie auch eine weitere Chance und punkteten aus dem Setplay heraus. Beim Stand von 64:61 und 4.4 Sekunden auf der Spieluhr sammelten die Wölfinnen alle ihre Kräfte zusammen und ließen keinen Korb mehr zu. Endstand 64:61 für die Vienna DC Timberwolves.

 

 

Hervorzuheben ist der Einsatz und Kampfgeist beider Teams. Beide Teams haben über 40 Spielminuten schönen Basketball gezeigt und die Wienerinnen hatten das glücklichere Ende. 

 

wU16: Saison-Fazit

  • Veröffentlicht am Montag, 06. Juni 2016 05:48

Nach einer intensiven ÖMS Phase, in der sich die Wölfinnen mit fünf Siegen in Folge als Conference Zweiter für das Viertelfinale qualifizieren konnten, ging es im Anschluss darum den Grunddurchgang in der Wiener Meisterschaft zu beenden.

Mit drei weiteren Siegen gegen WAT3, Union Döbling und die Basket Flames, konnten die Wolves den Grunddurchgang ohne eine einzige Niederlage beenden und trafen damit im Halbfinale auf BC Vienna87.

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. WAT3:  62-41 (18-4, 14-9, 20-13, 10-15)

Nach dem klaren Sieg eine Woche zuvor, konnten sich die Wölfinnen auch in der letzten Begegnung der Saison 2015/16 gegen WAT3 wieder klar durchsetzen. Die Mädels aus Landstraße hatten mit einigen Ausfällen zu kämpfen, so konnten die Wölfe viel durchrotieren und einen schönen Start-Ziel-Sieg feiern.

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. Union Döbling: 63-44 (12-10, 21-16, 17-8, 13-10)

Nachdem man in der ÖMS eine knappe Niederlage im letzten Spiel gegen Döbling hinnehmen musste, waren die Wolves entschlossen sich diesmal besser zu präsentieren. Nach einem ausgeglichenen Start gelang dies den Wölfinnen auch vor allem dank eines starken dritten Viertels, in dem sowohl die Spielerinnen auf dem Feld, als auch die Spielerinnen auf der Bank sich von ihrer besten Seite präsentierten.

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. Basket Flames: 52-36 (4-11, 13-2, 22-15, 13-8)

Die Wölfe hatten über das gesamte Spiel große Probleme mit der sehr tiefstehenden Zone der Flames und konnten nur schwer zu einem Rhythmus finden. Die eigene starke Defense und zwei starke Runs im zweiten und vierten Viertel entschieden das Spiel aber zu Gunsten der Donaustädterinnen.

 

 

Nach dem erfolgreichen Ende des Wiener Grunddurchgangs, wollten die Wölfe ihren Erfolgslauf fortsetzen und sich für das Final-Four in der österreichischen Meisterschaft qualifizieren. Mit WSG Radenthein wartete zwar eine junge, allerdings sehr ambitionierte Truppe auf die Wölfinnen.

 

ÖMS Viertelfinale 1:

Vienna D.C. Timberwolves vs. WSG Radenthein: 62-44 (14-7, 16-9, 20-12, 12-16)

Nach einer langen Anfahrt hatten die Wolves zunächst etwas Probleme ins Spiel zu finden. Nach einigen Minuten konnten sich die Mädels aber konstant von den Gegnerinnen absetzen. Eine schwere Verletzung bei den Kärntnerinnen (Gute Besserung!!!) führte zu einigen Unterbrechungen, was die Wölfinnen aus dem Rhythmus warf. Das Spiel konnte allerdings souverän zu Ende gebracht werden und so machten sich die Wienerinnen mit einem Sieg auf den Heimweg.

 

ÖMS Viertelfinale 2:

Vienna D.C. Timberwolves vs. WSG Radenthein: 61-47 (23-11, 12-8, 11-8, 15-20)

In Wien erwischten die Wolves einen guten Start und konnten sich gleich entscheidend absetzen. Aber auch hier war das Spiel wie verhext. Neben Pannen bei der Spielstandanzeige führte ein Vogel, der sich in die Halle verirrte zu einigen Unterbrechungen und Verzögerungen. Die Folge dessen war, dass beide Mannschaften wieder schwer ins Spiel fanden. Die Wölfe zeigten aber ihre Qualität und konnten auch hier wieder den Sieg sicher nach Hause bringen und damit das zweite Jahr in Folge in die ÖMS Endrunde einziehen.

 

 

Nachdem man sich in der Wiener Meisterschaft bereits beeindruckend für das Halbfinale qualifizieren konnte, sollte die Reise da natürlich nicht enden und so ging es gegen BC Vienna87 um den Einzug ins Finale.  

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. BC Vienna87: 68-41 (17-5, 18-13, 18-8, 15-15)

Die Wolves konnten das Spiel in den ersten 17 Minuten klar dominieren und sich gleich mit 33-7 absetzen. In weiterer Folge wurde viel rotiert um die Kräfte für die bevorstehenden Spiele zu sparen. Vienna87 fand etwas besser ins Spiel, die Wolves konnten dennoch in allen Formationen mithalten, am Ende klar siegen und somit den erst zweiten Finaleinzug in der Wiener Meisterschaft einer weiblichen Wolves-Mannschaft fixieren.

 

 

Im Final-Four der ÖMS trafen unsere Wölfinnen zunächst auf ATUS Gratkorn. In der ersten und einzigen Partie im Februar diesen Jahres mussten sich die Wölfinnen knapp geschlagen geben. Damals hatte man einige Ausfälle zu beklagen, aber diesmal konnten die Wolves wieder auf den vollen Kader zurückgreifen, da Solyom und Baydanov gerade zum Final-Four wieder fit werden konnten.

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. ATUS Gratkorn: 52-55 (16-9, 13-20, 8-20, 15-6)

Die Wölfe starteten sehr intensiv ins Spiel und konnten sich dank starker Defense gleich etwas absetzen. Viele (fragliche) Fouls auf Seiten der Wolves brachten Gratkorn aber wieder ins Spiel und so stand es nach 20 Minuten unentschieden. Im dritten Viertel drifteten die Donaustädterinnen komplett ab und erlaubten sich viel zu viele Fehler. Mit -12 aus Sicht der Wienerinnen startete das letzte Viertel. Hier mobilisierten die Wölfe noch einmal alle Kräfte und kämpften sich auf fünf Punkte heran ehe Solyom, Top-Scorerin für die Wolves, das Feld mit dem fünften Foul verlassen musste. Als Knoflach, eine der beiden Führungsspielerinnen der Steirerinnen, wenig später ebenfalls mit dem fünften Foul vom Feld musste, setzten die Wolves nochmal alles auf eine Karte und konnten dank zwei verwerteten Freiwürfen von Vujcic und einem Dreier von D’Almeida Vanessia nochmal auf 3 Punkte verkürzen. Zum Schluss ließ man allerdings zu viele einfache Punkte liegen, konnte man die Zeit nicht rechtzeitig stoppen, und hatte man auch das Wohlwollen der Schiedsrichter (Foulverhältnis 20-8) nicht auf seiner Seite, was zu einer knappen und sehr bitteren Niederlage führte.

Am zweiten Tag trafen die Wölfe somit im Spiel um Platz drei auf BBC Linz. In der laufenden Saison war man bereits zweimal auf das Team von Gregor Leitner getroffen und hatte sich beide Male knapp geschlagen geben müssen. Die bittere Niederlage vom Vortag steckte allen Beteiligten noch in den Knochen, allerdings war man sich schnell einig, sich im letzten ÖMS Spiel der Saison noch einmal von der besten Seite präsentieren zu wollen.  

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. BBC Linz: 63-41 (19-9, 12-11, 19-13, 13-8)

Mit einem beeindruckenden 12-1 Start zeigten die Wolves von Beginn weg, in welche Richtung diese Partie gehen würde. In allen Formationen gelang es den Wolves zumindest mitzuhalten und das gesamte Team konnte entscheidend zum klaren Sieg und somit einem doch noch positiven Abschluss der ÖMS Saison beitragen. Einsatz, Wille und Konzentration, alles passte und die Wölfinnen zeigten eindrucksvoll, dass sie eigentlich auch zu viel mehr in der Lage gewesen wären.

 

 

Bereits vier Tage später ging es für die Wölfe weiter mit dem Wiener Finale. Hier traf man auf Union Döbling, die sich im ÖMS-Final-Four mit zwei knappen Siegen gegen Linz und Gratkorn zum Meister gekürt hatten. Die Wölfinnen gingen als klare Favoriten ins Finale, hatte man doch die Wiener Meisterschaft mit einer weißen Weste beenden können.

 

Vienna D.C. Timberwolves vs. Union Döbling: 35-50 (9-14, 10-7, 8-19, 8-10)

Zu diesem Spiel gibt es leider nur sehr wenig (Gutes) zu sagen. Viel zu nervös, viel zu unkonzentriert und zu einem kleinen Teil auch (erschreckend) unmotiviert gingen die Wolves in das letzte Spiel der Saison. Der frisch gebackene ÖMS Meister nutzte dies von Beginn weg eiskalt aus. Im zweiten Viertel kämpften sich die Wolves nochmal ran und konnten sogar kurzfristig ausgleichen. Wer aber geglaubt hat, dass die Wölfinnen jetzt Blut geleckt hatten und in das entscheidende dritte Viertel  mit dem nötigen Einsatz und dem nötigen Willen gehen würden, wurde bitter enttäuscht. Offensiv wirkte man wie gelähmt, keinerlei Bewegungen und eine katastrophale Wurfauswahl führten zu mickrigen acht Punkten in diesem Abschnitt. Auf der Gegenseite nutzten die Döblingerinnen die fehlende Intensität in der Defense der Wölfe aus um einen Fastbreak nach dem anderen zu laufen und zu verwerten. Fünf Minuten vor Schluss führte Döbling bereits mit +20. In den letzten fünf Minuten bekam die Starting Five der Wölfe noch einmal die Chance zumindest Ergebniskosmetik zu betreiben. Plötzlich war Spannung da, plötzlich war Wille und Einsatz zu sehen, nur leider viel zu spät. Man verkürzte zwischenzeitlich zwar nochmal auf 13 Punkte, aber neun „gute“ Minuten in einem ganzen Spiel dürfen (und werden) niemals reichen um es gewinnen, geschweige denn um Meister zu werden. Somit konnten die Döblingerinnen verdient, als klar bessere Mannschaft an diesem Tag, nach dem ÖMS Meistertitel auch den Wiener Meistertitel feiern.

 

 

 

„Die wohl längste und intensivste Saison für die Mädels und mich geht nun zu Ende und ich kann nach den nötigen Tagen (um etwas Abstand zu gewinnen) ein erstes Fazit ziehen. Ich denke wir können einiges mitnehmen. Wir haben vor allem am Anfang und in der Endphase der Saison gesehen, wie sehr sich harte Arbeit und Vorbereitung auszahlen kann. Neben einem sehr starken Start konnten wir auch gegen Ende der Saison wieder unseren Fokus finden und  13 Spiele in Folge in den heimischen Bewerben gewinnen. Allerdings wurde uns auch eindrucksvoll und leider auch sehr schmerzhaft gezeigt, dass all die Trainings, all das Talent und die vielen internationalen Spiele nicht reichen, wenn dann in den richtigen Momenten der nötige Wille fehlt. Spaß und die damit einhergehende Einsatz- und Kampfbereitschaft bilden die wichtigsten Komponenten um im Sport erfolgreich zu sein und es war schade mit anzusehen, aufgrund was für banaler Kleinigkeiten uns diese einige Male genommen wurden, oder noch viel schlimmer wir sie uns selbst nahmen. Nichtsdestotrotz – wir haben von Beginn weg gesagt einzelne Spiele werden unsere Saison nicht prägen oder entscheiden. Es geht um die Gesamtentwicklung und da können wir denke ich sehr zufrieden sein. Im individuellen Bereich konnten eigentlich alle Spielerinnen sowohl athletisch als auch basketballspezifisch ausgezeichnete Fortschritte machen. Im teamtaktischen Bereich konnten wir vor allem defensiv gute Schritte machen und können uns in den kommenden drei Jahren nun wirklich schon Details zuwenden. Stark dazu beigetragen haben sicherlich die 20 internationalen Spiele, die wir im Laufe dieser Saison absolvieren konnten und wo uns gezeigt wurde wie hart man spielen kann/sollte bzw. wie weit unser Weg noch ist. Natürlich war es sehr schade, dass wir unsere zum Teil wirklich tolle Saison mit keinem Titel krönen konnten – vor allem nachdem wir in Wien über die ganze Saison klar gezeigt haben, dass wir das stärkste Team sind – aber wenn wir die richtigen Schlüsse aus dieser Erfahrung ziehen, so kann das für die Mädchen dennoch „gold“ wert sein. Im kommenden Jahr muss es unser Ziel sein die Fehler der diesjährigen Saison nicht mehr zu wiederholen. Uns nicht von Sachen ablenken zu lassen, die uns für kurze Momente vermeintlich wichtig erscheinen, sondern den Fokus auf unser gemeinsames großes Ziel zu setzen und dafür alles zu tun. Ich möchte mich bei allen Spielerinnen bedanken, die ich in dieser Saison begleiten und betreuen durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, ihr seid eine unglaubliche Truppe, mit der man wirklich durch dick und dünn gehen kann. Wir konnten gemeinsam lachen, gemeinsam weinen, gemeinsam feiern und gemeinsam trauern. Am Ende des Tages seid ihr aber immer als Team dagestanden und darauf könnt ihr stolz sein. Ihr habt Unglaubliches geleistet, sehr viel Zeit und vor allem Wochenenden (ein großer Teil hat 55-60 Spielen in dieser Saison absolviert) „geopfert“, um gemeinsam an etwas zu arbeiten. Unser Projekt hat nun die Halbzeit erreicht und ich denke wir können mit Stolz auf das bereits Erreichte zurückblicken und mit Freude und Motivation das Bevorstehende erwarten.

Vielen Dank auch an alle Eltern, die mir und den Mädchen dieses intensive Arbeiten, die vielen Auslandsreisen und das ganze Drumherum ermöglicht haben. Es ist toll, wie ihr eure Mädels unterstützt – das erleichtert uns Coaches die Arbeit ungemein. Ich freue mich schon auf die kommenden Saisonen mit euch.“ – Headcoach Aldin Saracevic

 

"The road to athletic greatness is not marked by perfection but the ability to constantly overcome adversity and failure"