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wU19-ÖMS: Wölfinnen gewinnen erneut Silber!

Das wU19-Team der Vienna D.C. Timberwolves holt wie schon im Vorjahr Silber in der österreichischen Meisterschaft!

Nach dem tollen Erfolg 2018 überwiegt diesmal etwas die Enttäuschung, da das 58:70 im Finale am Sonntag gegen die Basket Flames die einzige Saisonniederlage darstellt.

Bronze geht an DBB LZ OÖ Linz-Wels, das sich in einem spannenden Spiel gegen Vienna United/PSV mit 60:56 durchsetzt.

Führung zur Halbzeit

Die Wölfinnen, die in der Neuauflage des Wiener Finales weiterhin auf die verletzte Flora Göd verzichten müssen, erwischen den besseren Start und legen angeführt von Sara Solyom und Sophie Baydanov auf 14:7 vor. Die Flames können durch Sarah Winkler bis zur ersten Pause auf 12:14 verkürzen.

Im zweiten Viertel können Solyom und die Timberwolves zunächst einen knappen Vorsprung halten, für die Flames ist vor allem Stella Popp erfolgreich. Die Wölfinnen können sich trotz unterdurchschnittlicher Wurfquote bis zur 18. Minute etwas absetzen, Mira Eulering scort zum 28:20. Mit 29:23 geht es in die Kabinen.

Wende im dritten Viertel

Baydanov stellt in der 22. Minute den höchsten Wolves-Vorsprung her (35:26), die Flames beginnen aber hochprozentig von außen zu treffen. Winkler und Popp sind von den Wölfinnen nicht zu halten. In der 27. Minute führen die Wolves noch 43:37, danach schicken sie die Flames aber immer wieder an die Freiwurflinie und Winkler, Popp und Monika Rehberger sorgen mit einem 13:0-Run auf 50:43 für die Wende. Nach 30 Minuten heißt es 50:46 für die Flames.

Solyom kann die Timberwolves in der 33. Minute auf 50:52 heranbringen, mit vielen unnötigen Fouls (Popp und Winkler ziehen zusammen unglaubliche 23 Fouls!) und schlechten Entscheidungen in der Offense fällt jedoch die Vorentscheidung zu Gunsten der Flames, die sich auf 60:50 und 66:54 absetzen. Die Wölfinnen um Pammer verkürzen noch einmal auf 58:66, doch die Nervosität sowie eine schwache Wurfleistung machen die einzige Saisonniederlage zum ungünstigsten Zeitpunkt perfekt. Die Basket Flames rund um MVP Stella Popp sind an diesem Nachmittag das bessere Team und jubeln über ÖMS-Gold.

"Leider hat uns heute das nötige Wurfglück und vor allem die Coolness gefehlt, um unsere tolle Saison mit dem ÖMS-Titel zu krönen. Trotzdem bin ich stolz auf unsere Mädchen, die in der gesamten Saison nur ein einziges Spiel verloren und auch in der AWBL großartig gespielt haben. Gratulation an die Basket Flames, die heute eine hervorragende Leistung geboten und verdient gewonnen haben", meint Coach Aldin Saracevic.

wU19-Finale, Sonntag, ASKÖ Ballsport Center:

Vienna D.C. Timberwolves - Basket Flames 58:70 (14:12, 29:23, 46:50)

Timberwolves: Solyom 21, Baydanov 12, Pammer 8, Vujcic 5, Dumancic 4, K. Kindl 4, Vanessia D'Almeida 2, Eulering 2, Vanessa D'Almeida, Lovric; Grbic, S. Kindl

Flames: Popp 31, Winkler 25, Rehberger 12, Vukicevic 2, Augustin, Brunner, Höllhuber, Khamis, Rödhammer; Trdlicova, Trpceski, Schreiner


Spiel um Platz 3:

Vienna United/PSV - DBB LZ OÖ Linz-Wels 56:60 (13:20, 23:33, 40:45)

Vienna United/PSV: Schönthaler 19, Popp 12, Schaber 12, Kalaydijev 7, Heiss 6, Bauer, Glisic, Hofstetter, Schmidt

Linz-Wels: Ganhör 24, Führer 15, Mendl 6, Voithofer 6, Milovanovic 4, Kandelhart 2, Lounova 2, Kienesberger 1, Jelinek, Weibold

Linz-Wels setzt sich ab

Die Anfangsphase im Spiel um Platz drei verläuft ausgeglichen, für Vienna United trifft Schönthaler zwei Dreier, für Linz-Wels ist vor allem Ganhör erfolgreich. Letztere ist offensiv auch hauptverantwortlich dafür, dass sich die Oberösterreicherinnen von 13:11 auf 20:13 absetzen.

Linz-Wels zieht die Zügel in der Defense an und Führer und Co. bauen ihren Vorsprung auf 30:16 aus. Vienna United um Schaber zeigt aber Kampfgeist und verkürzt bis zur Halbzeit auf 23:33.

Vienna United gleicht aus, aber OÖ bleibt obenauf

Heiss und Schaber sorgen zu Beginn des dritten Viertels für einen 7:0-Run auf 30:33. In der Folge entwickelt sich ein spannender Schlagabtausch, Vienna United kommt mehrfach auf drei Zähler heran. Voithofer sorgt für die Oberösterreicherinnen für etwas Entlastung, nach 30 Minuten heißt es 45:40 für das LZ.

Das Schlussviertel verläuft dramatisch: Popp und Vienna United verkürzen auf einen Punkt, für Linz-Wels kontert immer wieder Ganhör. In der 39. Minute gelingt den Wienerinnen durch Schönthaler der Ausgleich zum 55:55 – der erste Gleichstand seit der ersten Minute. Ganhör scort zum 57:55 für Linz Wels, Heiss trifft einen Freiwurf für Vienna United/PSV. Ein Zweipunkter von Führer und ein Freiwurf von Ganhör lassen die Oberösterreicherinnen schließlich über Bronze jubeln.

- - - Spielberichte der Halbfinali - - -

 


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