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„Integrationspreis Sport“ für Timberwolves

  • Veröffentlicht am Dienstag, 22. Mai 2018 14:39

Die Vienna D.C. Timberwolves wurden 2017 vom ÖIF (Österreichischer Integrationsfonds) bereits zum zweiten Mal seit 2012 mit dem Integrationspreis Sport ausgezeichnet.

Im Mai 2018 kam es nun zur Preisübergabe. Aldin Saracevic, Sportlicher Leiter der Wolves, nahm den Preis stellvertretend für den Verein entgegen.

„Wir sind stolz, diese Auszeichnung bereits zum zweiten Mal erhalten zu haben, da wir nicht nur im Projekt DRIBBLE KIDS, sondern auch in unserer tagtäglichen Vereinsarbeit Integration aus voller Überzeugung leben“, freut sich Saracevic.

Integrationspreis Sport

Im Sport spielen unterschiedliche Herkunft, Kultur und Religion keine Rolle. Hier zählen nur eigenes Engagement, das Zusammenspielen im Team und der gemeinsame Erfolg. Um das Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu fördern, vergibt der Österreichische Integrationsfonds (ÖIF) den Integrationspreis Sport.

Der ÖIF zeichnet in Kooperation mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA), dem Sportministerium und der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO) nachhaltige und innovative Sportprojekte aus, die aktiv die Integration von MigrantInnen fördern.

DRIBBLE Kids – Vienna D.C. Timberwolves:

Das Wiener Projekt DRIBBLE KIDS verfolgt das Ziel, Integration spielerisch über die Sportarten Basketball und Fußball zu vermitteln, um sich positiv mit Unbekanntem und Neuem auseinanderzusetzen. Trainer/innen der Vienna D.C. Timberwolves und des FK Austria Wien gehen in die Schulen und gestalten Turnstunden mit Übungen und Wettbewerben aus beiden Sportarten, über 1.000 Kinder werden erreicht.

Neben dem Projekt DRIBBLE KIDS engagieren sich die Wolves seit vielen Jahren auch in ihrer täglichen Arbeit in mit über 500 SpielerInnen und mehr als 30 Teams für Integration.

Insgesamt vier ASKÖ WAT Wien Vereine wurden ausgezeichnet: Neben den Timberwolves auch „Not in god’s name“, „Tennis4everyone“ und der „Junior Tigers American Football Club“.

13 Wölfe in Nationalteam-Kadern!

  • Veröffentlicht am Samstag, 17. Februar 2018 00:45

Gleich 13 Wölfinnen und Wölfe schafften den Sprung in den erweiterten Kader der diversen österreichischen Nachwuchs-Nationalteams! Bravo Burschen und Mädels! Wir sind sehr stolz auf euch! Weitere Nominierungen hätte es sicher für das mU20-Team gegeben, das heuer allerdings nicht zur EM geschickt wird. Dazu kommen mit Jakob Pöltl und Marvin Ogunsipe zwei ehemalige Akademiespieler im Herren-Nationalteam.

wU16:
Sophie Baydanov

mU16:
Christoph Großmann
Jakob Lohr
Kingsley Fobi
Lukas Krejcza
Lukas Ringhofer

wU18:
Antonia Dumančić
Flora Goed
Sanela Vujcic
Sara Solyom
Vanessia Dalmeida

mU18:
Clemens Brunner
Marko Goranovic

LET‘S GO WOLVES!!!!

Einladung zur Weihnachtsfeier am Samstag

  • Veröffentlicht am Dienstag, 05. Dezember 2017 18:17

Liebe Timberwolves,

am kommenden Samstag, dem 9. Dezember, findet im T-Mobile Dome die Weihnachtsfeier statt.

Um 12 Uhr trifft unsere mU19/2 auf die Austrian BasketFighters, um 14 Uhr die mU16/1 auf UKJ Bruck/Leitha. Um 17 Uhr will unser 2BL-Team auch das Rückspiel gegen die Mistelbach Mustangs gewinnen und um 19.30 Uhr empfängt die mU19 in der ÖMS unsere Freunde aus Deutsch Wagram.

Der Eintritt zum 2BL-Schlager ist für Mitglieder frei (bei minderjährigen Mitgliedern hat eine Begleitperson freien Eintritt).

Es warten Gewinnspiele und tolle Tombolapreise auf euch, zudem werden sich unsere Cup- und 2BL-Helden schon traditionell mit unseren Minis messen.

Wir freuen uns auf euch!

Frohes Fest und guten Rutsch!

  • Veröffentlicht am Samstag, 23. Dezember 2017 19:09

Die letzten Spiele im Jahr 2017 sind gespielt, das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Wir durften in den ersten vier Monaten der neuen Saison viele neue Mitglieder, Partner, Sponsoren und Freunde begrüßen und freuen uns, dass das Wolfsrudel wieder gewachsen ist.
 
HERZLICH WILLKOMMEN!

Auch die Erfolge, die wir in der ersten Saisonhälfte verbuchen konnten, sind beeindruckend, motivierend und machen Lust auf mehr in 2018.

Wir möchten aber, gerade in einer Zeit der vielen Erfolge, unsere Gemeinschaft in den Vordergrund stellen. Die Wolves stehen für Vielfalt, Toleranz, sozialen Zusammenhalt und Offenheit. Wir trainieren, spielen und kommunizieren auf einer klaren Wertebasis. Alle sind herzlich willkommen, die ein Teil dieses sehr besonderen Wolfsrudels sein möchten und ihren Beitrag zur Gemeinschaft leisten.

Wir bedanken uns aus ganzem Herzen bei SpielerInnen, TrainerInnen, Eltern und Großeltern, helfenden Händen und Funktionären, Partnern und Sponsoren und allen Freunden und wünschen euch eine besinnliche und ruhige Zeit im Kreise eurer Lieben!

Wolves absolvierten Workshop zur Prävention sexueller Gewalt

  • Veröffentlicht am Mittwoch, 29. November 2017 16:12

Die Thematik sexueller Grenzverletzungen ist im Sport nach wie vor ein Tabu-Thema. Missbrauchsfälle in der Sportwelt kommen oft erst nach Jahrzehnten an die Öffentlichkeit. Durchdachte Strategien der Täter sind auch für das nähere Umfeld schwer zu erkennen.

Um Bewusstsein für die Problematik zu bilden, nahmen alle TrainerInnen der Vienna D.C. Timberwolves in den vergangenen Wochen – aufgeteilt auf zwei Termine am Workshop „Für Respekt und Sicherheit – Gegen sexualisierte Übergriffe im Sport“ teil.

Sportpsychologe Mario Schuster, der mit den Wölfen auch im Rahmen der TIMBERWOLVES BASKETBALL AKADEMIE zusammenarbeitet, ist einer von 16 ausgebildeten Referenten zu diesem Thema im deutschsprachigen Raum.

Kultur des Hinsehens

"Bei sexuellen Übergriffen sprechen wir von einem Missbrauch von Macht- bzw. Autoritätsverhältnissen mit dem Mittel sexueller Gewalt. Diese Gewaltausübung kann nicht nur auf einer körperlichen, sondern auch auf einer emotionalen oder verbalen Ebene stattfinden. Die Übergriffe und Grenzverletzungen werden in einigen Fällen rasch verharmlost oder es kommt sogar zur Opfer-Täter-Umkehr“, erklärt Schuster.

Im Workshop wurden Verhaltensmuster und übliche Abläufe dargestellt.

„Leider gibt es immer wieder in einzelnen Vereinen und Sportverbänden weltweit systematisch agierende Täter, die sich bewusst Sportvereine auswählen, in denen sie potenzielle Opfer vermuten. Eine gelebte Kultur des Hinsehens - seitens des TrainerInnen-Teams - reduziert nachweislich das Risiko von Grenzverletzungen und Übergriffen“, so Schuster.

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Wo liegt die Grenze?

Die TrainerInnen diskutierten auch Szenarien, die sich im Grenzbereich bewegen.

"Bei Grenzverletzungen stellt sich immer zuerst die Frage, wo die Grenze des Opfers liegt. Diese Grenze sollte auch als Bezugspunkt gelten und respektiert werden“, vermittelt der Experte eine klare Linie.

Wohin wende ich mich?

Doch wie sollen sich Trainer, Eltern und andere Bezugspersonen verhalten, wenn ihnen ein Übergriff von einem Opfer anvertraut wird?

In erster Linie ist es wichtig, dieses Vertrauen zu stärken indem dem Opfer Glauben geschenkt und zugehört wird. Das ist der erste große Schritt, um einem Opfer aus einer Abwärtsspirale herauszuhelfen. Doch Untersuchungen zeigen, dass sich ein Opfer in schweren - oft jahrelangen - Missbrauchsfällen im Durchschnitt bis zu acht (!) Menschen anvertrauen muss, bis wirksame Maßnahmen zum Schutz des Opfers gesetzt werden“, weiß Schuster.

Die Vienna D.C. Timberwolves haben zwei Ansprechpartner zur Thematik sexueller Gewalt und Grenzverletzungen installiert: Anna Haase und Aldin Saracevic. Sie stehen SpielerInnen, Eltern und TrainerInnen als Vertrauensperson und Anlaufstelle zur Verfügung.

Die nationale Drehscheibe der neuen Initiative „Für Respekt und Sicherheit“ ist der Verein 100% Sport (http://www.100sport.at/de). Diese Organisation ist auch eine von vielen Ansprechstellen in Verdachtsfällen.

„Die Vienna D.C. Timberwolves müssen für unsere Spielerinnen und Spieler ein vertrauenswürdiger Schutz- und Kompetenzraum sein. Wir verankern Strukturen und Prozesse, die sexuellen Übergriffen entgegenwirken und wir bieten Möglichkeiten des sich Anvertrauens, Unterstützens und Hilfeholens. Darüber hinaus tragen wir Sorge, unsere TrainerInnen zu befähigen und im täglichen Training sowie den Wettkämpfen zu unterstützen“, sagt Wolfgang Horak, Präsident der Wolves.